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Bayerische Meisterschaften "Lange Strecke" 15.-16.01. Bayreuth

Erfolgreicher Start des TSV Katzwang 05 ins neue Jahr mit der Teilnahme an den Bayerischen Meisterschaften „Lange Strecke“ 2011 am 15./16. Januar 2011 in Bayreuth

Nachdem die Katzwanger Schwimmer vor Weihnachten noch fleißig Medaillen bei verschiedenen Wettkämpfen in Erlangen, Bayreuth sowie Kaufering gesammelt hatten und Franziska Weidner bei ihrer Teilnahme beim Jugendländervergleich des Bayerischen Schwimmverbandes in Passau als beste weibliche Teilnehmerin kräftig Lorbeeren für den TSV Katzwang und seine Nachwuchsarbeit eingeheimst hatte, galt es für die älteren Schwimmer die Weihnachtsferien zumindest  teilweise zu nützen und sich für den ersten Kräftevergleich im neuen Jahr vorzubereiten, nämlich die Bayerischen Meisterschaften über die langen Strecken, die gleich am ersten Wochenende nach den Ferien in Bayreuth stattfanden. 
Bei diesen Meisterschaften auf der 50m Bahn werden ausschließlich die „langen Kanten“ geschwommen, das heißt,  800m Freistil für die Mädchen sowie 1500m Freistil für die Jungs und am zweiten Veranstaltungstag die  400m Lagen für all diejenigen unter den besten bayerischen Schwimmern, die genug Kondition für diese Königsdisziplin mitbringen.
Immerhin 9 Katzwanger hatten die Pflichtzeiten unterboten und  durften sich auf die Teilnahme am ersten Wettkampf des neuen Jahres freuen.  Dies taten besonders die Mädels des Jahrganges 2000, die im Jahr 2011 erstmals an Bayerischen Meisterschaften teilnehmen dürfen. Diese Chance wollten sie gleich nutzen und der bayerischen Konkurrenz zeigen, dass sie in diesem Jahr ein gehöriges Wörtchen bei der Medaillenvergabe mitreden möchten. So startete Anna Ehemann (Jg. 2000) mit einem Paukenschlag in das junge Schwimmerjahr. Sie sicherte sich gleich im ersten Wettkampf über 800m Freistil in einer super Zeit von 11:11,34 nicht nur den ersten Platz und somit den Titel „Bayerische Jahrgangsmeisterin“, sondern auch Position 1 in der deutschen Bestenliste ihres Jahrgangs.

 

 

Über die 400m Lagen gab es dann am zweiten Tag unter den lauten Anfeuerungsrufen der restlichen Katzwanger  das erwartet spannende Rennen zwischen Lea Hofmann und Anna Ehemann, die auf nebeneinander liegenden Bahnen gegen die anderen bayerischen 2000er Mädels schwammen und es tatsächlich - natürlich per Zufall - schafften, auf die Hundertstel Sekunde genau zeitgleich anzuschlagen, um sich dadurch den dritten Podestplatz zu teilen, was  vom Katzwanger Fanclub am Beckenrand unverzüglich mit lautem Beifall und Jubel belohnt wurde.
Richtig freuen durfte sich auch Franziska Weidner (Jg. 1996), die frisch aus dem Trainingslager der Bayerischen Kaderschwimmer zurückgekehrt war und einen glänzenden Jahresstart hinlegte indem sie zwei Silbermedaillen aus dem Bayreuther Becken fischte und damit Vizemeisterin über 800m Freistil und 400m Lagen in ihrem Jahrgang wurde. Die drei mitgereisten Trainer Christian Brandner, Günter Zirkelbach und Andreas Kraus stellten schnell fest, dass die bei dieser Veranstaltung erschwommenen Medaillenränge ihrer Schützlinge auch gleichzeitig eine Platzierung unter den deutschen Top Five ihrer Altersklasse bedeuteten.
Aber auch alle anderen aus dem Nürnberger Süden angereisten Schwimmer zeigten sich in toller Form und verbesserten fast ausnahmslos  ihre Meldezeiten ganz erheblich. So trugen auch die Jahrgangskolleginnen Alina Schmidt und Anna Fischer (Jg. 1996) sowie Sarah Hofmockel (Jg. 1998), Hannah Hofmockel (Jg. 2000), Ann-Christine Michel (Jg. 1995) sowie Nikolaj Rosenwirth (Jg. 1994), der jedoch verletzungsbedingt nur am ersten Tag starten konnte, durch ihre persönlichen Bestzeiten und guten Platzierungen zum ausgezeichneten Abschneiden des TSV Katzwang bei.
Jetzt gilt es in den nächsten Tagen und Wochen die hervorragenden Grundlagen im Training weiter auszubauen und sich gut vorzubereiten auf die anstehenden Wettkämpfe Ende Januar sowie auf mehrere Mannschaftswettbewerbe, die im Februar folgen.

 

 

 

hinten v.l.: Andi Kraus, Anna Fischer, Franziska Weidner, Alina Schmidt, Ann-Kristin Michel,

Christian Brandner vorne v.l.: Sarah und Hannah Hofmockel, Anna Ehemann, Lea Hofmann

 

 

DMS - Aufstieg der SSV-Mädels in die 2. Bundesliga

Katzwanger Schwimmerinnen schafften mit der Mannschaft der SSV Nürnberg den Aufstieg in die 2. Bundesliga

Die beiden Schwimmerinnen des TopTeams Ann-Christine Michel (Jg. 95) und Franziska Weidner (Jg. 96) verstärkten auch in diesem Jahr die aus ansonsten mit Altenfurter Schwimmerinnen bestückte erste Damenmannschaft der SSV Nürnberg, die erst in der letzten Saison der DMS (Deutscher Mannschaftswettbewerb Schwimmen)  den Aufstieg in die Bayernliga geschafft hatte. Bei diesem Mannschaftswettbewerb der Frauen werden insgesamt 32 Strecken geschwommen, und zwar zwei Durchgänge über je 50m, 100m, 200m Schmetterling/ Rücken/ Brust/ Freistil sowie 400m und 800m Freistil und 200m und 400m Lagen. Dabei darf keine Schwimmerin zweimal dieselbe Strecke schwimmen und nur maximal 5 Starts absolvieren. Im Vorkampf, der Anfang Februar in Weiden stattfand, sicherten sich die acht Mädels der SSV durch lückenlos hervorragende Einzelleistungen die Möglichkeit, im Aufstiegskampf in Leipzig zwei Wochen später die Sensation perfekt zu machen und sich einen Platz in der 2. Bundesliga zu sichern.
Im sogenannten Vorkampf mussten die Mädchen gegen bayerische Vereine aus Regensburg, Augsburg, Burghausen und  München antreten. Trainer Günter Zirkelbach konnte beim Zusammenstellen seiner Wunschmannschaft auf alle seine Leistungsträger zurückgreifen und puzzelte in akribischer Feinarbeit ein, wie sich am Ende herausstelle, wirklich schlagkräftiges Team zusammen, das nicht nur auf der Fahrt nach Weiden im Mannschaftsbus viel Spaß hatte, sondern danach auch im Wasser und dies der Konkurrenz sehr deutlich spüren ließ. Denn bei ihren 5 Starts sammelte die Katzwangerin Franziska Weidner ebenso wie Ann-Christine Michel bei ihren drei Starts eifrig Punkte für die SSV Nürnberg, die sich am Ende mit einem satten Vorsprung von fast 800 Punkten (21359 erreichte Punkte) nicht nur in Bayern an die Spitze setze, sondern sich auch in der Tabelle für den Aufstiegskampf unter den süddeutschen Vereinen ganz oben positionierte.
Diese geschlossen hervorragende Leistung bedeutete also die „Fahrkarte nach Leipzig“, wo es allerdings ungleich schwerer werden sollte, die Konkurrenz auf Distanz zu halten. Dies gelang zunächst sehr gut, jedoch nach einer kleinen Schwächephase im zweiten Durchlauf – hier wollten die Mädels wohl die Nervenstärke ihres Trainers ein wenig auf die Probe stellen – besannen sie sich wieder auf die gemeinsame Mission „Aufstieg“ und hielten die Konkurrenz wieder auf dem gewohnt sicheren Abstand. Der erste Platz in der Aufstiegsrunde mit insgesamt 42707 Punkten und 660 Punkten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten bescherte den Mädels somit nicht nur den Sieg und den Aufstieg, sondern natürlich Trainer Günter Zirkelbach ein nicht ganz freiwilliges Bad in der Leipziger Schwimmhalle, wo er mit T-Shirt, Hose und Schuhen sein eigenes schwimmerisches Können unter Beweis stellte und das Bad inmitten der Siegerinnen sichtlich genoss.
So wurde dann die gesamte Heimreise im Mannschaftsbus über Pläne geschmiedet, wie der unglaubliche Aufstieg gebührend gefeiert werden könnte.
Eine kleine spontane Siegesfeier am Abend der Rückkehr konnte schließlich eine angemessene Feier bei einem leckerem Essen und viel guter Laune nicht ersetzen. 
Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft im nächsten Jahr an diesen fantastischen Erfolg anknüpfen kann und sich in der 2. Liga fest etablieren wird.

 

 

Bayerische Meisterschaften "Lange Strecke" Masters 19.-20.03. Schweinfurt

Sehr erfolgreich schnitten die Katzwanger Masters-Schwimmer bei den diesjährigen Bayerischen Meisterschaften der Masters „lange Strecken“ ab, die zum ersten Mal im neuen Silvana Sport- und Freizeitzentrum in Schweinfurt ausgetragen wurden.

Christian Brandner (Jg. 73) startete nach fast 10jähriger Wettkampfabstinenz ohne Trainingsvorbereitung über 200m Schmetterling und schlug in der Altersklasse 35 mit einer Zeit von 2:44.42 Min. zeitgleich als Schnellster an. Das Zielgericht sah aber den Lokalmatador aus Schweinfurt knapp vorne und entschied auf Platz zwei.

Andreas Kraus (Jg. 87) hatte über alle Strecken gemeldet. Er absolvierte somit ein Mammutprogramm von  insgesamt 3.700 Wettkampfmetern an zwei Tagen und schwamm sich in der Altersklasse 20 siebenmal auf das Treppchen. Obwohl er ebenfalls nur noch sehr wenig Zeit zum Trainieren findet, gewann er drei Goldmedaillen über 200m Schmetterling (2:27.73 Min.), 1500m Freistil (18:43.73 Nin.) und 400m Lagen (5:13.07 Min.). Über 400m Freistil (4:39.67 Min.), 200m Brust (2:38.32 Min.), 800m Freistil (10:36.50 Min.) und 200m Rücken (2:28.77) reichte es jeweils zur Bayerischen Vizemeisterschaft.

 

 

 

Süddeutscher Jugendmehrkampf in Dresden 14.-15.05.2011

Lea Hofmann gewinnt 4. Süddeutschen „Schwimmerischen Mehrkampf“; Anna Ehemann erreichte Platz 5 Katzwang/Dresden - Nach einem anstrengenden Ostertrainingslager in Italien traten die Katzwanger Schwimmer am 14./15. Mai zu verschiedenen Wettkämpfen an. Während der Großteil der Sportler in Erlangen und Bayreuth an den Start gingen, machten sich Anna Ehemann und Lea Hofmann (beide Jahrgang 2000) auf den Weg nach Dresden, um sich in der Elbestadt mit der gleichaltrigen, starken Konkurrenz zu messen. An diesem zum vierten Mal jährlich stattfindenden Wettkampf durften nur die besten und vielseitigsten Nachwuchsschwimmer aus ganz Süddeutschland teilnehmen.Von jedem mussten zwei frei gewählte 100m-Strecken, 200 m Lagen und 400 m Freistil geschwommen werden. Zusätzlich hatten die Teilnehmer noch Tests über 50 m Kraul-Beine am Brett, 7,5 m Gleiten und 15m Delphinkicks zu absolvierten.Der erste Wettkampftag startete gut und bescherte beiden Katzwangerinnen hervorragende Bestzeiten und wertvolle Punkte für die Gesamtwertung. So absolvierte Lea in Topform ihre Lieblingsdisziplin 100 m Rücken in 1:15,62 min (derzeit Platz 3 der deutschen Jahrgangsbestenliste) und konnte über diese Strecke von keiner süddeutschen Teilnehmerin übertroffen werden. Zur Halbzeit des Wettkampfes belegten Anna und Lea jeweils die Plätze 2 und 3.Am zweiten Wettkampftag konnte Lea ihre Leistungen noch einmal steigern und startete erneut mit einer persönlichen Bestzeit über 100m Freistil (1:07,89 min).Sie nahm damit bereits vor dem abschließenden 400m Freistilrennen in der Gesamtwertung Platz 1 ein. Unbedingt sollte der Vorsprung vor der Zweitplatzierten verteidigt werden. Am Ende schlug Lea in 5:09,65 min zwar als Zweite an, verbesserte ihre persönliche Bestzeit aber um 21 Sekunden und konnte von der Konkurrenz nicht mehr eingeholt werden.Mit insgesamt 2248 Punkten in diesem schwimmerischen Mehrkampf belegte Lea nicht nur den ersten Platz in Süddeutschland sondern auch Platz 2 in ganz Deutschland.Einmal mehr konnte die junge Katzwangerin hier ihre große Vielseitigkeit unter Beweis stellen.Auch Anna konnte das Wochenende mit ausschließlich neuen persönlichen Bestzeiten beenden (100m Rücken 1:20,06 min, 100m F 1:08,14 min, 200 L 2:51,17 min , 400 F 5:10,97 min) und erreichte am Ende mit Rang 5 ebenfalls eine Platzierung unter den süddeutschen Top 10.Sehr zufrieden mit dem Ergebnis zeigte sich natürlich auch Trainer Christian Brandner, dessen Training wieder einmal reichlich Früchte trug.

 

 

Deutsche Jahrgangsmeisterschaften Berlin 31.05.-05.06.2011

Teilnahme des TSV Katzwang an  den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin 

Katzwang/Berlin (gw) – Vom 31.Mai bis 05. Juni 2011 fanden in der riesigen Schwimm- und Sprunghalle im Europa-Sportpark in Berlin die Deutschen Meisterschaften und Jahrgangsmeisterschaften 2011 zeitgleich im Zuge der Schwimmwoche des DSV statt. Die besten deutschen Schwimmer trafen sich dort zum Kampf um die Meistertitel und Medaillen und die Schnellsten unter ihnen sogar um die Nominierung zur Weltmeisterschaft in Shanghai Ende Juli. 
In diesem Jahr gelang es gleich 5 Schwimmern des TSV  Katzwang sich über das  Qualifizierungssystem das Ticket für Berlin zu sichern, was allein schon zeigt, dass die Nachwuchsarbeit des TSV Katzwang reiflich Früchte trägt. Hierbei war je nach Strecke ein Platz unter den besten 20 bzw. 30 eines Jahrganges der DSV-Schwimmwochen-Bestenliste zu einem bestimmten Stichtag die Garantie für einen Startplatz, während aber auch höher platzierte  Schwimmer im Nachrückverfahren (jeweils 5 Nachrücker) noch eine Starterlaubnis erhalten konnten.  Für die meisten Sportler war es sicherlich ein absolutes Highlight die deutsche Schwimmelite so hautnah zu erleben und teilweise mit Stars wie Britta Steffen, Silke Lippok oder Paul Biedermann im gleichen Wettkampf zu schwimmen oder deren Rennen live mitzuverfolgen. Hinzu kommen die idealen Wettkampfbedingungen im Schwimmzentrum in Berlin, das unter anderem mit zwei 50 Meter Becken mit jeweils 10 Bahnen auch zum Ein- und Ausschwimmen die besten Voraussetzungen für die unmittelbare Wettkampfvorbereitung  bietet. Dennoch gab es vor Ort, wie auch  bereits im Vorfeld, Kritik an einigen Punkten der  Ausschreibung des DSV, an der Organisation und am Durchführungsmodus der Veranstaltung, die sicherlich zu Änderungen im nächsten Jahr führen werden. So war es in der Tat eine Mammutveranstaltung mit 292 teilnehmenden Vereinen und knapp 5.200 gemeldeten Starts in den Vorläufen. Davon ließen sich die Katzwanger jedoch nicht  aus der Ruhe bringen und zogen ihre individuellen Wettkampfprogramme, unter der Leitung der Trainer Andi Kraus, Günter Zirkelbach und Wolfgang Göttler mit der gewohnten Routine aber auch mit dem gewissen Kribbeln im Bauch, bei diesem Profiwettkampf starten zu dürfen, durch. 
Von Anfang an dabei und mit 7 Meldungen für die Vorläufe an den ersten drei Tagen gut  beschäftigt war Franziska Weidner (Jg. 1996). Neben den drei Strecken (50m, 100m und 200m) in ihrer Hauptlage Freistil hatte sich die 15-jährige Katzwangerin noch die 200m Lagen, 50m Rücken, sowie 50m und 100m Schmetterling  ausgesucht. Trotz einer seit längerer Zeit andauernden Erkrankung konnte sich Franziska nach den drei Vorlauftagen dann immerhin auf vier Finalteilnahmen der von Freitag bis Sonntag bei den Strecken bis 400m stattfindenden Endläufe freuen. Aufgrund der gesundheitlichen Beeinträchtigungen war sie zufrieden die 50m Schmetterling sowie die 200m Lagen als 10. und die 50m Freistil als 7. ihres Jahrganges abzuschließen, während sie über die 100m Freistil buchstäblich Pech hatte und mit 16 Hundertstel Rückstand auf den zweiten Platz ganz knapp an einer  Medaille vorbeischwamm.
Nikolaj Rosenwirth (Jg. 1994) als ausgesprochener Langstreckenspezialist konzentrierte seine Kräfte wie gewohnt voll  auf die 1500m und 800m Freistil. Während er auf der langen Distanz über die 30 lange Bahnen zählende Strecke an seine alte Bestmarke nicht herankam, konnte er seine Zeit über die 800m Freistil um über 2 Sekunden stark verbessern und freute sich schließlich zwei Mal über Platz 11 in seiner stark besetzten Altersklasse.
Ann-Christine Michel (Jg. 1995) hatte aus schulischen Gründen beschlossen, sich auf eine Strecke zu  beschränken und kam extra für die 200m Brust nach  Berlin gereist, die sie mit einer  fantastischen  persönlichen Bestzeit um gleich 3 Sekunden steigerte und im guten Mittelfeld ihres Jahrganges abschloss.
Trainer Andreas Kraus fuhr mit seinen beiden Schwimmerinnen  des Jahrganges 1996, Anna Fischer und Alina Schmidt  in die Hauptstadt um die außergewöhnliche Atmosphäre dieser Meisterschaften zu genießen und mit den beiden erstmalig eine Standortbestimmung auf höchster Ebene durchzuführen. Dabei startete Anna Fischer über 400m Freistil sowie in ihrer Hauptlage über 200m Rücken und sorgte mit zwei persönlichen Bestzeiten und einem sehr guten 13. Platz im Rückenwettbewerb für zufriedene Gesichter bei ihrem Trainer und den unermüdlich anfeuernden Mannschaftskollegen.
Die letzte und schließlich auch jüngste im Bunde, Alina Schmidt, wagte sich bei drei Starts an die starke deutsche Konkurrenz heran. Über 200m und 400m Freistil war sie bereits gut dabei aber über die ganz lange Strecke, die 1500m Freistil, konnte sie ihre Meldezeit gleich um über 20 Sekunden toppen und landete schließlich auf einem hervorragenden 9. Platz in der Jahrgangswertung.
Bei aller Freude über die sportlichen Leistungen gab es jedoch in Berlin natürlich noch einiges mehr zu erleben und so gestaltete jeder, ganz nach seinem persönlichen Geschmack und der zur Verfügung stehenden schwimmfreien Zeit sein persönliches Rahmenprogramm, wozu sich in der Hauptstadt schlichtweg unendlich viele Möglichkeiten bieten, die mit absoluter Sicherheit auch dazu motivieren, im nächsten Jahr wieder bei den „Deutschen“ dabei zu sein.

 

 

 

Bayerische Jahrgangs- und Juniorenmeisterschaften Regensburg 22.-24.07.2011 in Regensburg

Lea Hofmann wird 4-fache Bayerische Jahrgangsmeisterin

Katzwang/Regensburg – Als letzter Wettkampf der Schwimmsaison fanden die "Bayerischen Jahrgangs- und Juniorenmeisterschaften" in diesem Jahr vom 22. bis 24. Juli Regensburg statt. Für alle Katzwanger, die nicht an der Deutschen Schwimmwoche in Berlin teilgenommen hatten, galt dieser Wettkampf als abschließender Höhepunkt für eine lange und anstrengende Schwimmsaison. Nach den überaus schlechten Wetterbedingungen im letzten Jahr, konnte man diesmal jedenfalls den ebenfalls wenig sommerlichen Temperaturen in der gut temperierten Schwimmhalle des Regensburger Westbades gelassen entgegen sehen.

So reisten am letzten Wochenende vor den Sommerferien 16 hochmotivierte Katzwanger zusammen mit 23 Altenfurter Teamkollegen der SSV Nürnberg und ihren Trainern Christian Brandner und Andreas Kraus zu der 3-tägigen Veranstaltung. 

Die SSV stellte dieses Jahr mit 39 Schwimmerinnen und Schwimmern und 183 Einzelstarts die zweitgrößte Mannschaft des Wettkampfs. Einzig die SSG Erlangen konnte noch mehr Teilnehmer melden. Allein diese Zahl spricht für die hervorragende  Nachwuchsarbeit auf Schwimmer- und Trainerseite über die ganze Saison hinweg.

Die Medaillenausbeute konnte sich so letztendlich auch richtig sehen lassen. Insgesamt ging 44 mal Edelmetall an die SSV. Die Katzwanger konnten dazu beachtliche 5 Gold-, 2 Silber- und 7 Bronzemedaillen beisteuern, obwohl das Katzwanger Team krankheitsbedingt und vom Verletzungspech verfolgt, stark geschwächt in diesen Wettkampf ging und auf einige sichere Medaillenlieferanten verzichten musste.

Im Jahrgang 2001 hatte sich Jonathan Schall als einer der jüngsten, durch eine enorme Leistungssteigerung in den letzten Wochen für 2 Bruststrecken qualifizieren können. Leider konnte er dann ganz kurzfristig krankheitsbedingt doch nicht am Wettkampf teilnehmen.

Auch Franziska Weidner (Jg. 1996) konnte leider in Regensburg wegen einer langwierigen Verletzung am Fuß, die sich als zu großes Hindernis herausstellte, nur mit verminderter Kraft testhalber auf einer Strecke an den Start gehen. Hatte sie letztes Jahr noch 8 Medaillen zur Gesamtbilanz der SSV beisteuern können, wurde sie in dieser Saison von einer jüngeren Nachwuchsschwimmerin aus der Katzwanger Talentschmiede als Dauergast auf dem Siegerpodest vertreten.

Auf den Tag topfit vorbereitet durch ihren Trainer Christian Brandner war Lea Hofmann (Jg. 2000). So startete die 11-Jährige Gymnasiastin am ersten Wettkampftag mit einem souveränen 400m-Freistilrennen und ließ der Konkurrenz in ihrem Jahrgang keine Chance. Sie schwamm mit 6 Sekunden Vorsprung und neuer persönlicher Bestzeit in 5:06,15 min zu ihrem ersten bayerischen Gold und gleichzeitig auf Platz 1 der deutschen Jahrgangsbestenliste. Auch die weiteren Freistilstrecken ihres Jahrganges über 100  bzw. 200 Meter konnte Lea für sich entscheiden und wurde hierfür mit weiteren 2 Goldmedaillen belohnt. Sie verbesserte ihre Bestmarken um jeweils gute 2 Sekunden auf  1:05,81 über 100m und 2:25,39 über 200m (jeweils Platz 3 dt. Jahrgangsbestenliste). Bei ihren Starts über 100 und 200m Schmetterling, verfehlte sie mit dem 4. Platz jeweils nur knapp die Bronzemedaille. Die erfolgreiche Kraulschwimmerin zeigte aber auch auf den Rückenstrecken ihr Können. Sie wurde hier erste auf der 100m-Strecke (1:15,50 min),  verpasste über 200m mit wenigen Hundertsteln mit dem zweiten Platz ihr 5.Gold und  konnte somit nach den drei Tagen mit 4x Gold und 1x Silber dekoriert strahlend nach Hause fahren. 

Erstmals in diesem Jahr durften die Jahrgänge 2000/2001 teilnehmen. Die jüngste Teilnehmerin der Katzwanger war mit gerade 10 Jahren Selina Herzog (Jg. 2001), die sich für die 100 m und 200m Brust qualifiziert hatte. Bestens vorbereitet durch ihren Trainer Michael Sadowicz schwamm sie auf beiden Strecken persönliche Bestzeiten und  platzierte sich mit Platz 7 und 6 im guten Mittelfeld.

Ebenfalls erstmals bei den Bayerischen angetreten konnte Annica Reif über 200m Rücken ihre Leistung soweit steigern, dass sie sich mit Platz 3 (2:46,62) enorm über ihre erste bayerische Medaille freuen konnte.

Ihre ältere Schwester Caroline Reif (Jg. 1998) darf sich sogar als frischgebackene Bayerische Jahrgangsmeisterin freuen. Sensationell schwamm sie die 50m Schmetterling in 0:30,74.Über die 100m Schmetterling erschwamm sie sich zusätzlich die Silbermedaille in 1:08,77. Unglücklicherweise verpasste sie über 100m Rücken und 200m Lagen knapp einen Podestplatz und wurde zweimal Vierte. Dabei machte sich bereits eine aufkommende Erkältung bemerkbar, die Caroline am 3. Wettkampftag zwang ihre weiteren Starts krankheitsbedingt abzusagen. 

Dennoch ging 3 weitere Male Edelmetall an Schwimmerinnen des Jahrgang 1996: Anna Fischer überzeugte über 200m Rücken in 2:32,95 und erhielt dafür Bronze. Alina Schmidt erreichte ebenfalls 2x den Bronzeplatz in ihrer Hauptlage Freistil über 50 und 400m. Über 100 und 200m hatte Alina allerdings Pech und wurde trotz Bestzeiten beide Male Vierte.

Ann-Christine Michel (1995), als weitere längjährige Stütze des Katzwanger Teams, musste prüfungsbedingt das Training in den letzten Wochen stark reduzieren. Besonders bemerkenswert ist es deshalb, dass sie gleich acht Mal an den Start ging. Ihre beste Platzierung erreichte sie über 200m Brust. Sie erkämpfte mit 2:55,10 min die Silbermedaille und erreichte 5 weitere Plätze unter den besten zehn ihres Jahrgangs. 

Bester männlicher Teilnehmer der TSVler war Thilo Jüttner (2000). Er ging insgesamt 5 mal an den Start. Über 200m Brust (3:19,12)und die sehr anstrengenden 200 m Schmetterling durfte er jeweils aufs Siegerpodest und freute sich sehr über 2xBronze. Ebenfalls eine Bronzemedaille über 100m Brust erhielt Nikolaj Rosenwirth. Er verbesserte seine alte Bestmarke brilliant auf 1:11,84min.

Ausserdem mit im Team waren Annika Swatosch, Hannah Hofmockel und Anna Ehemann (alle 2000), Jens Jüttner (1999), Sarah Hofmockel (1998) und Philipp Swatosch (1997). Auch sie erreichten viele neue persönliche Bestzeiten und gute Platzierungen im Mittelfeld.

Im abschließenden Medaillenspiegel konnte die SSV Nürnberg einen ausgezeichneten 4. Platz einnehmen. Gesehen an der Anzahl der 82 teilnehmenden Vereine ist dies ein Höhepunkt der bisherigen Erfolgsgeschichte des Zusammenschlusses mehrerer Nürnberger Schwimmclubs. Nun gönnen sich die Schwimmer einige Wochen Trainingspause in den wohlverdienten Sommerferien und starten dann frisch erholt in die neue Saison 2011/2012.

 

 

Mittelfränkische Kurzbahn- und Sprintmeisterschaften in Erlangen am 09. Oktober 2011

Erlangen/Katzwang (gw) – Wie gewohnt fanden die mittelfränkischen Kurzbahn- und Sprintmeisterschaften am 09. Oktober 2011 im Erlanger Frankenhofbad statt. Immerhin 20 Schwimmer des TSV Katzwang 05 konnten die in diesem Jahr wesentlich strengeren Pflichtzeiten erfüllen und nutzen diesen Wettkampf als Start in die neue Saison. Die meisten der insgesamt fast 170 Wettkampfteilnehmer kamen wie auch in den Jahren vorher vom veranstaltenden Verein SSG 81 Erlangen, gefolgt von der SSV Nürnberg, unter deren leistungsstarker Gemeinschaft die Katzwanger seit 2008 zusammen mit anderen Nürnberger Vereinen an den Start gehen. Weiterhin waren Sportler der Vereine 1. FCN Schwimmen, Delphin 77 Herzogenaurach, TSV Langenzenn, SG Lauf, TSV Zirndorf, SC Uttenreuth und SB Bayern 07 Nürnberg im Erlanger Bad vertreten. Da in diesem Jahr das ganze Bad, ohne renovierungsbedingte Einschränkungen genutzt werden konnte, war ausreichend Platz für die  Sportler, ihre Trainer, mitgereisten Eltern und die Kampfrichter, so dass der Wettkampf zügig und reibungslos durchgeführt werden konnte. 

Als erste Standortbestimmung nach der langen Sommerpause waren auf den Mittelfränkischen eigentlich noch keine Bestzeiten von den Schwimmern im ersten streckenintensiven Trainingszyklus zu erwarten. Dennoch konnten vor allem die jüngeren Katzwanger ihre Trainer Christian Brandner und Andi Kraus mit einigen herausragenden Leistungssteigerungen überraschen, so dass am Ende des Tages zahlreiche erste, zweite und dritte Plätze über die 100m- und 200m-Strecken in den Jahrgangswertungen zu Buche standen. Und so freuten sich viele 05er nicht nur über ihre persönlichen Bestzeiten, sondern auch über eine oder mehrere Platzierungen unter den besten Drei ihres Jahrganges: 
Den Anfang machten die drei jüngsten Katzwanger Teilnehmer aus dem Jahrgang 2001 Selina Herzog, Jonathan Schall und Fiona Tapprich, die sich eifrig Plätze unter den ersten Schnellsten ihres Jahrganges erkämpften. Die starken 2000er aus Katzwang ließen der Mittelfränkischen Konkurrenz kaum eine Chance bei ihren jeweils 5 Starts und belegten dabei fast ausschließlich die vorderen Plätze: allen voran mit hervorragenden Bestzeiten Lea Hofmann, gefolgt von Anna Ehemann, Hannah Hofmockel und bei den Jungs Thilo Jüttner.
Aber auch die Jahrgänge 1999 bis 1997 mit Jens Jüttner, Sarah Hofmockel, Lara Tapprich und Philipp Swatosch wussten mit individuellen Bestleistungen und sehr guten Jahrgangsplatzierungen zu überzeugen. 

Für die älteren und damit schnelleren Schwimmer bestand zusätzlich zur Jahrgangswertung die Möglichkeit sich auf den 50m-Strecken für die offen ausgetragenen Finalläufe zu qualifizieren (die jeweils schnellsten Sechs auf  50m Brust, Rücken, Schmetterling und Freistil) und sich auf den 100er und 200er Strecken einen Podestplatz in der offenen Klasse und damit eine der begehrten Medaillen zu sichern.
Als erfolgreiche Medaillenjäger erwiesen sich Christian Färber (2. über 50 m Rücken), Caroline Reif (2. über200m Rücken), Nikolaj Rosenwirth (3. über 200m Freistil, 50m Brust und 200m Brust), Alina Schmidt (3. über 50m Freistil) sowie Franziska Weidner, die bei allen ihren fünf Strecken aufs Siegertreppchen steigen durfte (3. über 100m Freistil, 2. über 50m Freistil und 100m sowie 200m Lagen und 1. über 200m Freistil). Mit Platzierungen knapp hinter den Medaillenrängen rundeten bei den Großen Anna Fischer (Jg. 96), Ann-Christine Michel und Julian Schwarz (beide Jg. 95) die tolle Bilanz des ersten Wettkampfes der Saison ab.

Am Ende des Tages hatten die Katzwanger ihren Beitrag zum gelungenen Einstand der SSV Nürnberg in dieser Saison bestens erfüllt, so dass sich die Nürnberger wie im letzten Jahr im Medaillenspiegel auf dem zweiten Platz hinter den zahlenmäßig überlegenen Erlangern behaupten konnten, was erneut auf die hervorragende Nachwuchsarbeit beim TSV hinweist.
Als nächster Wettkampf stehen für die älteren Schwimmer nun die Ende Oktober stattfindenden Bayerischen Kurzbahnmeisterschaften in Bayreuth statt, wo noch einmal die Gelegenheit besteht, Pflichtzeiten für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal im November zu schwimmen.

 

 

Teilnahme des TSV Katzwang 05 an den Bayerischen Kurzbahnmeisterschaften in Bayreuth am 22. und 23. Oktober 2011

Schwimmer des TSV  holen insgesamt 12 bayerische Medaillen nach Katzwang

Bayreuth/Katzwang (gw)  Am 22. und 23. Oktober 2011 fanden im Bayreuther SVB-Hallenbad am Sportpark die Bayerischen Kurzbahnmeisterschaften statt und sechs Katzwanger Schwimmer hatten sich gleich für mehrere Strecken qualifiziert.  Auf 18 Einzelstrecken und bei zwei Staffelwettbewerben gab es für die drei Schnellsten in der Offenen Klasse sowie in der Jugendwertung (Mädchen bis Jahrgang 1997 und Jungs bis Jahrgang 1996) die begehrten bayerischen Medaillen zu gewinnen. Während die Jugendwertung direkt aus den Vorläufen erstellt wurde, qualifizierten sich die schnellsten Acht aus allen Jahrgängen in den Vorläufen am Vormittag für die offen ausgetragenen Finalläufe am Nachmittag. Da die Pflichtzeiten für die Teilnahme auch in diesem Jahr sehr anspruchsvoll waren, konnte man mit starker Konkurrenz aus ganz Bayern rechnen. Wegen der Wertungskriterien mussten sich, bis auf die jüngste im Bunde, Caroline Reif (Jg. 1998), alle Katzwanger  in der offenen Klasse gegen die teilweise wesentlich älteren und sogar international erfahrenen Schwimmer  behaupten:  Nikolaj Rosenwirth (Jg. 1994), Ann-Christine Michel (Jg. 1995), Anna Fischer, Alina Schmidt und Franziska Weidner (alle drei Jg. 1996)
Caroline Reif startete auf sieben Strecken und legte dabei fast ausschließlich persönliche Bestzeiten vor. Die erst 13-jährige Gymnasiastin erreichte  dabei sogar auf Anhieb über die 100m Rücken das offene Finale, wo sie den siebten Platz belegte. Für ihre Vorlaufzeit über diese Strecke erhielt sie zusätzlich auch noch die Bronzemedaille in der Jugendwertung. In der Wertung der Jahrgänge 1997 und jünger konnte sie außerdem noch über die 50m Rücken überzeugen, wo sie als strahlende Zweite aufs Siegertreppchen steigen durfte.
Nikolaj Rosenwirth zeigte sein ganzes Können wie gewohnt auf den langen Strecken. Während er bei den 200m und 400m Lagen noch nicht so richtig in Fahrt kam, konnte er auf seinen Spezialstrecken voll überzeugen. Über 1500m bestätigte er bereits jetzt zu Saisonbeginn, nach wenigen Wochen Training, seine Zeit aus der letzten Saison locker und über 800m Freistil verbesserte er seine alte Bestmarke sogar um 13 Sekunden. Seine Ausdauer auf den langen Kanten wurde dann auch postwendend mit zwei Bronzemedaillen belohnt, die er glücklich auf dem Siegerpodest in Empfang nahm. 
Auf allen Rückenstrecken und über 50m und 200m Brust hatte sich Ann-Christine Michel  qualifiziert. Trotz ausbildungsbedingt reduziertem Trainingsumfang seit Saisonbeginn konnte sie sich schließlich über zwei neue Bestzeiten (50m Rücken sowie 200m Brust) und Platzierungen im vorderen Mittelfeld  freuen. 
Auch Anna Fischer nutzte den Wettkampf in Bayreuth um bei ihren drei Starts ihre alten Zeiten zu toppen. Dabei gelang ihr über die 100m Rücken ein Riesensprung um gut 2,5 Sekunden. In der gleichen Lage aber über die doppelte Distanz  konnte sie sich ebenfalls erheblich steigern und sicherte sich damit einen Platz im offenen Finale, das sie als Achte abschloss.

 

Foto (Weidner): Die Teilnehmer des TSV Katzwang bei den Bayerischen Kurzbahnmeisterschaften:

Hintere Reihe: Trainer Andi Kraus, Anna Fischer, Nikolaj Rosenwirth, Franziska Weidner. Vordere Reihe: Alina Schmidt, Caroline Reif.

(Nicht im Bild: Ann-Christine Michel)

 

 

 

 

9. ESTW Pokalschwimmen in Erlangen 29.-30.10.2011

Die Katzwanger Nachwuchsschwimmer starteten in die neue Saison.

Unerwartete Medaillenflut überraschte Katzwanger Nachwuchsschwimmer in Erlangen.

Julian Schwarz (Jg. 1995), Julian Beyer (Jg. 1999), Arthur Kraft (Jg. 2000), Selina Freygang (Jg. 1999), Selina Herzog, Fiona Tapprich und Marie Schroll (alle Jg. 2001) waren beim 9. ESTW Pokalschwimmfest im Erlanger Röthelheimbad als erfolgreiche Medaillensammler unterwegs. Die Katzwanger Nachwuchsschwimmer warteten gespannt auf ihren Saisonstart, der zwar gleich auf der ungewohnten 50m-Bahn stattfand, aber dennoch von vielen persönlichen Bestzeiten gekrönt war. Da sich im Laufe des Wettkampfes zeigte, dass alle Schwimmer ihre persönlichen Bestzeiten unterbieten oder zumindest bestätigen konnten, wurden in fast jedem gemeldeten Lauf  die vorderen Plätze besetzt. Dabei gelang es Selina, Fiona, und den beiden Julians sogar in jedem ihrer Läufe eine Medaille zu erschwimmen. 
Am Ende durften die Katzwanger Joungsters bei ihren 44 Starts insgesamt 33 Mal aufs Siegerpodest steigen und überglücklich 12 Gold-, 10 Silber-  und 11 Bronzemedaillen mit nach Hause nehmen. Kein Wunder, dass alle rundum zufrieden mit den erreichten Ergebnissen waren, und bereits den nächsten Wettkämpfen entgegen fiebern. (gwe)

Foto (Schroll) von links nach rechts: Arthur Kraft, Marie Schroll, Selina Herzog, Julian Beyer, Fiona Tapprich und Selina Freygang beim EStW Pokalschwimmfest in Erlangen mit ihren Medaillensammlungen.

DMSJ - Bezirksfinale - Nürnberg/Langwasser 12.-13.11.2011

Katzwanger Schwimmer qualifizieren sich für das Bayerische Finale der DMS-J

 

Gleich mehrere Katzwanger Schwimmer/Innen haben sich mit ihren Mannschaften bei den Bezirks-Staffelwettkämpfen Mitte November für das Bayernfinale qualifiziert.

Katzwang/Nürnberg In bewährter Form, das heißt mit äußerst routinierter Organisation und phantastischer Bewirtung, richtete der TSV Katzwang, die DMS-J-Staffelwettbewerbe im Hallenbad in Langwasser aus, nachdem diese aus organisatorischen Gründen fast 2 Jahre lang nicht stattfanden. So durften die Schwimmer/Innen aus Katzwang am Wochenende vom 12. und 13.11.2011 in Langwasser gemeinsam mit den Altenfurter Teamkollegen als SSV Nürnberg endlich wieder einmal mit Staffeln gegen die Konkurrenz aus dem Bezirk Mittelfranken antreten. 
Beim DMS-J, dem Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen der Jugend, werden jeweils zwei Jahrgänge zu einer Wertungsklasse zusammengefasst, deren Mannschaften (mindestens vier Schwimmer) alle fünf Staffelwettkämpfe in möglichst guter Gesamtzeit absolvieren sollen. Geschwommen werden also 4x100m Freistil, Brust, Rücken und Schmetterling, sowie die 4x100m Lagen, wobei die jüngeren Jahrgänge teilweise etwas kürzere Strecken zurücklegen. Naturgemäß geht es bei diesen Wettkämpfen bei bester Stimmung immer sehr laut zu, weil selbstverständlich alle Mannschaften ihre Vereinskollegen kräftig anfeuern.

Die SSV Nürnberg schickte dabei Staffeln von den allerkleinsten (2002/2003) bis zu den bereits sehr erfahrenen Routiniers an den Start, um sich die begehrten Plätze für das am darauf folgenden Wochenende in Erlangen stattfindende Landesfinale Bayerns zu sichern. Dort werden dann jeweils die besten sechs Mannschaften einer Altersklasse aus ganz Bayern gegeneinander antreten.

Natürlich gab es gerade bei den Staffelneulingen, der Jugend E, anfänglich etwas Nervosität. Diese verflog jedoch angesichts der begeisterten Anfeuerungsrufe der Mannschaftskollegen sehr schnell und alle Jung-Schwimmer/Innen legten sich mächtig ins Zeug um die bestmögliche Gesamtzeit zu erzielen. So gelang es der sehr jungen Mixed-Staffel mit Helene Schall, Christoph Fisch, Denis Kraft und Marie Wormser bei ihrem Staffeleinstand sich als viertschnellste Mannschaft im Landesfinale zu platzieren.
Die Freude bei den kleinen Nachwuchsschwimmern und ihren Trainern Lena Fischer und Leon Martin war natürlich groß über dieses gute Abschneiden und die tollen erreichten Zeiten jedes einzelnen. 

Erfreulicherweise gelang es sechs weiteren Staffeln der SSV Nürnberg sich Startplätze für Erlangen zu sichern. 

Die Mannschaften  der Jugend D weiblich I (Jg. 2000/2001), die ausschließlich mit Katzwanger Schwimmerinnen in der Besetzung Anna Ehemann, Lea Hofmann, Hannah Hofmockel und Annica Reif an den Start ging und der Jugend B weiblich I (Jg. 1996/1997) mit Anna Fischer, Alina Schmidt und Franziska Weidner sowie 2 Altenfurter Teamkolleginnen können sogar als die Mannschaften ihres Jahrgangs mit der jeweils schnellsten Gesamtzeit Bayerns am kommenden Wochenende in Erlangen antreten.  Ebenfalls den ersten Platz im Bezirk und gleichzeitig die drittschnellste Gesamtzeit Bayerns erreichte die  Jugend A  weiblich I (Jg. 1994/1995) mit Tamara Schmidt und Ann-Christine Michel sowie Altenfurter Unterstützung.

Bei der weiblichen Jugend C (Jg. 1998/1999) belegten die SSV-Staffeln den 2. und 3. Rang im Bezirk und schafften es sogar beide sich unter den besten sechs Bayerns zu platzieren. Die erste Mannschaft Jugend C weiblich I der SSV Nürnberg erreichte mit Beteiligung von Caroline Reif und Sarah Hofmockel Platz 3 im Starterfeld des Landesfinales und die überwiegend aus Altenfurter Schwimmern gebildete und durch Lara Tapprich verstärkte Jugend C II noch Platz sechs. 

Doch nicht nur weibliche Schwimmerinnen schafften den Sprung ins Finale, sondern auch die Staffel der Jungen im Jahrgang 2000/2001 (Jugend D), der auch der Katzwanger Thilo Jüttner angehört. Als zweitplatzierte Mannschaft wird auch hier am 19./20.11.11 noch einmal um eine gute Gesamtzeit auf bayerischer Ebene gekämpft werden. 

Aber auch alle anderen Katzwanger, die es zwar nicht mit ihrer Mannschaft ins Landesfinale geschafft haben, hatten offensichtlich richtig Spaß bei diesem für Schwimmer eher außergewöhnlichen Mannschaftswettbewerb und haben die besondere Atmosphäre dieses Staffelwettkampfes mit oftmals richtig lauten Anfeuerungsrufen der Mannschaftskollegen sowie des mitgebrachten „Fan-Clubs“ sehr genossen: Miguel Hofmann, Sophie Alscher, Denis Kraft, Paul Keller, Jonathan Schall, Hoffmann Sophia, Selina Herzog, Julian Beyer, Tobias Hierl, Selina Freygang, Fiona Tapprich, Philip Swatosch sowie Jens Jüttner.

Somit haben sich SSV-Staffeln aller Altersklassen für Erlangen qualifiziert und die Vorgaben der Katzwanger Trainer Christian Brandner und Andreas Kraus, wurden allesamt durch tolle Leistungen voll erfüllt.  Es bleibt spannend, ob es vielleicht einer der qualifizierten SSV-Mannschaften in Erlangen sogar gelingen wird, sich einen Platz für das deutsche Bundesfinale Anfang Dezember in Bonn zu sichern. gwe

 

Foto (gwe): Mit einem Großaufgebot von 30 Schwimmern und 4 Trainern verstärkte der TSV Katzwang 05 die Staffeln der SSV Nürnberg bei der DMS-J auf Bezirksebene. 

 

 

DMSJ - Landesfinale Bayern - Erlangen 19.-20.11.2011

Katzwanger Schwimmer/Innen beim Bayernfinale der DMS-J Staffelwettkämpfe in Erlangen

 

Das Wochenende 19. und 20. November 2011 stand für die Schwimmer/innen des TSV Katzwang 05 erneut, wie eine Woche vorher, ganz im Zeichen der Staffelwettkämpfe der DMS-J (Deutscher Mannschaftswettbewerb Schwimmen der Jugend). 

Mit Hochspannung wurde das Bayerische Landesfinale im Erlanger Frankenhofbad erwartet. Schließlich trafen sich dort nur die besten sechs bayerischen Teams der verschiedenen Wertungsklassen, männlich und weiblich, die sich vorher in den jeweiligen Bezirken mit den schnellsten Gesamtzeiten qualifiziert hatten. Die Katzwanger, die die Mannschaften größtenteils wieder mit ihren Altenfurter Teamkollegen für die SSV Nürnberg bildeten, hatten sich im Vorfeld gut platziert. 

Ein herausragendes Erlebnis war die Veranstaltung für die jüngsten der Jugend E (Jg.02/03). Die gemischte Staffel mit der Katzwangerin Helene Schall und ihrem Trainer Leon Martin hatte sich als beste bayerische Staffel ihres Alters qualifiziert. Mit viel Eifer, aber auch großem Spaß und bei bester Stimmung in der Schwimmhalle konnte die Position 1 in Bayern im Wettkampf bestätigt werden.

Die Mannschaft Jugend weiblich C (Jg. 98/99), die als dritte ins bayerische Finale startete, kämpfe großartig, sodass es am Ende für Caroline Reif und Sarah Hofmockel und die Teamkolleginnen sogar die Silbermedaille in diesem Jahrgang gab. Und die SSV Nürnberg schickte in diesem Jahrgang sogar noch eine weitere Staffel an den Start, die mit Katzwanger Beteiligung von Lara Tapprich abschließend Platz 5 erreichte.

Die Staffel der Jugend A weiblich (Jg. 94/95) mit Tamara Schmidt,Kristin Löhlein und Ann-Christine Michel belegte bei starker bayerischer Konkurrenz einen sehr guten Bronzeplatz.

Auch Thilo Jüttner kämpfte mit seiner vorwiegend aus Altenfurter Teamkollegen bestehenden Staffel um wertvolle Sekunden. Abschließend musste sich diese Staffel nur den Mannschaften der SSG Erlangen und der Stadtwerke München geschlagen geben, und erreichte ebenfalls den 3. Treppchenplatz .

Für die Mannschaften der Jugend weiblich D (Jg. 00/01)und B (Jg. 96/97) war die Verteidigung der bayernweit schnellsten Qualifikationszeiten oberste Prämisse. So war von Anfang an allen klar, dass nur mit großer Anstrengung, Motivation und Teamgeist dieses hohe Ziel erreicht werden kann.

Alle Schwimmerinnen steigerten sich im Vergleich zum Vorwochenende gleich von Anfang an noch einmal hervorragend und legten tolle persönliche Bestzeiten vor. Spannend wurde es bei der Jugend B, die sich ein dichtes Verfolgungsrennen mit der Mannschaft aus Hohenbrunn-Riemerling lieferte. Viel Engagement und kluges Taktieren in der abschließenden Lagenstaffel führten aber am Ende doch zum Erfolg und bescherten dieser Mannschaft mit Anna Fischer, Alina Schmidt und Franziska Weidner sowie 2 Altenfurterinnen den wohlverdienten, hart erkämpften bayerischen Sieg. Die hervorragende Gesamtzeit von 22:15,42 min sicherte dieser Staffel, wie bereits vor 2 Jahren, den Startplatz für das Deutsche Bundesfinale, das am Wochenende vom 3.-4.12.2011 in Bonn ausgetragen wird. Mit der deutschlandweit zweitschnellsten Qualifikationszeit geht die B-Mannschaft mit einer guten Ausgangsposition in das Rennen um bei der Medaillenvergabe vielleicht mit dabei zu sein.

Auch der Staffel der Jugend D mit Anna Ehemann, Lea Hofmann, Hannah Hofmockel und Annica Reif (alle vom TSV Katzwang) gelang es sich noch einmal zu steigern. Das Team kämpfte bei toller Stimmung ebenfalls um den bayerischen Sieg, der dann auch vor dem Team der SSG Erlangen souverän heraus geschwommen wurde. Da trotz der sehr guten Gesamtzeit von 23:32,44 min vorerst nicht klar war, ob es für die Teilnahme in Bonn reichen würde, war die Freude dann bei den Schwimmerinnen und deren Trainern Andreas Kraus und Christian Brandner groß, dass auch diese Mannschaft beim Bundesfinale antreten wird. 

Mit sehr großer Spannung wird nun der Einsatz der beiden Nürnberger Staffeln am kommenden Wochenende beim Bundesfinale in Bonn erwartet. Natürlich hofft man auch hier trotz der deutschen starken Konkurrenz auf ein tolles Abschneiden. Hierfür allen Schwimmerinnen gute Nerven sowie die nötige Portion Glück. (gwe)

 

Einige der Katzwanger Schwimmerinnen haben es mit ihrer Staffel sogar bis zum Bundesfinale in Bonn geschafft.

 

 

Deutsche Kurzbahnmeisterschaft Wuppertal 24.-27.11.2011

Drei Katzwanger Schwimmerinnen sammelten Wettkampfpraxis auf höchstem Niveau bei den offen ausgetragenen Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal.

Wie im Vorjahr war Wuppertal wieder Austragungsort der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften, die vom 24. bis 27. November 2011 wiederum in der stimmungsvollen „Schwimmoper" stattfanden. Schon im letzten Jahr konnten die Halle mit ihrer tollen Atmosphäre und die Ausrichter mit einer perfekten Organisation die bis zu 1.500 Zuschauer begeistern. Eingebettet zwischen dem World Cup in Berlin und den Europameisterschaften in Polen hat dieses nationale Großereignis im vorolymischen Jahr wieder viele Freunde des Schwimmsports in das renovierte Stadtbad gelockt. Auch diesmal konnte der SV Bayer Wuppertal die deutsche Schwimmelite bei den offen ausgetragenen Titelkämpfen auf der 25m-Bahn begrüßen, da hier sozusagen der Countdown der deutschen Schwimmer für die Olympischen Spiele im Sommer 2012 in London beginnt. 

Das wiederum sicherte eine hochkarätige Besetzung sowie einmalige Stimmung des Wettkampfes, die die drei Katzwanger Schwimmerinnen, die die hochgesteckten Pflichtzeiten auf einigen Strecken erfüllen konnten, gerne live im Becken miterleben wollten. Ann-Christine Michel (Jg. 1995), Franziska Weidner (Jg. 1996) sowie erstmals mit dabei Caroline Reif (Jg. 1998) konnten teilweise sogar im gleichen Lauf mit deutschen Top-Athletinnen wie Britta Steffen, Dorothea Brandt oder Silke Lippok schwimmen und bei den Männern die Wettkämpfe von Paul Biedermann, den Deibler-Brüdern Steffen und Markus sowie Christian vom Lehn hautnah miterleben. Folglich war das Ziel der Teilnahme Wettkampfpraxis zu sammeln und sich von der starken Konkurrenz zu neuen persönlichen Bestzeiten inspirieren zu lassen. Die Platzierungen der Katzwanger lagen dementsprechend bei Rang 20 und aufwärts, was zwar zunächst ein wenig ungewohnt, aber bei oftmals über 100 startenden deutschen Top-Schwimmern immer noch sehr respektabel war.

Ann-Christine Michel startete über 50 m und 100m Rücken und konnte vor allem auf der kürzeren Distanz ihre Meldezeit ganz stark verbessern. Außerdem kam sie an ihrem ersten Wettkampftag in der SSV-Staffel über 4x50m Freistil zum Einsatz, wo sie mit einer hervorragenden neuen Bestzeit glänzte.

Franziska Weidner zeigte bei ihren 6 Starts (100m und 200m Freistil und Rücken, 50m Schmetterling und 200m Lagen) dass das individuell zugeschnittene Training von Coach Andi Kraus seine Wirkung nicht verfehlt und ihre alten Bestmarken spielend Vergangenheit angehören ließ. Über 200m Rücken und 50m Schmetterling konnte sie ihre eigenen Vereinsrekorde verbessern und sich auf fast allen der geschwommenen Strecken in der deutschen Bestenliste ihres Jahrganges unter die Top Ten einreihen. Und auch in der 4x50m Lagen-Staffel, in der sie die Kraulstrecke übernahm, konnte Franziska am Ende ihres zweiten Wettkampftages noch die gewohnt gute Leistung abrufen.

Aber auch Caroline Reif überzeugte ihren Trainer auf den beiden geschwommenen Strecken restlos: über die 50m Schmetterling steigerte sie sich noch im erwarteten Bereich um dann über 200m Rücken ihre noch nicht sehr alte Bestzeit gleich um 4 Sekunden zu unterbieten. Einmal mehr zeigt auch hier der Erfolg der tollen Nachwuchsarbeit des Trainerteams Andi Kraus und Christian Brandner, dass auch Katzwanger Talente an solch hochkarätigen Wettkämpfen sehr gut mitschwimmen können. (gwe)

 

Das Foto (gwe) zeigt die drei Katzwanger Schwimmerinnen Franziska Weidner, Ann-Christine Michel und Caroline Reif vor 
der Kulisse der imposanten Wuppertaler Schwimmhalle.

 

 

Katzwanger Nachwuchs sammelt Wettkampferfahrung beim Fürther Kinderschwimmen

Die allerkleinsten Katzwanger Nachwuchshoffnungen durften beim Fürther Kinderschwimmen am 03.12.2011 zum Medaillensammeln antreten. 

 

Katzwang/Fürth - Unter der Obhut ihrer Trainerin Lena Fischer traten die allerkleinsten Katzwanger zum Kräftemessen mit zwölf anderen Vereinen aus der Umgebung im Fürther Hallenbad am Scherbsgraben an. 
Während sich die schon etwas Größeren der Nachwuchsmannschaft aus den Jahrgängen 2000 bis 2003 bereits auf die 50m und und teilweise sogar 100m Strecken wagten und dort fleißig neue Bestzeiten vorlegten, durften die Allerkleinsten der Jahrgänge 2004 und 2005 beim kindgerechten Wettkampf auf den 25m Strecken zeigen was sie drauf haben. Fast selbstverständlich, dass die kleinsten Nachwuchsstars dabei äußerst engagiert an den Start gingen und auch hier die Bestzeiten nur so purzelten.
Marcel Price, Laura Steuerl und Lucy Suljewic (alle Jg. 2004) starteten ebenso über 25m Freistil und 25m Brust wie das allerjüngste Küken im Bunde Johanna Wormser (Jg. 2005). 
Aber auch bei den schon etwas routinierteren Jahrgängen 2000 bis 2003 freuten sich alle Schwimmer und die Eltern am Beckenrand über teilweise sehr erstaunliche Fortschritte bei den geschwommenen Zeiten.
Dafür gab es viel Applaus und auch viele Medaillen auf dem Siegerpodest für Sophie Alscher,, Xaver Beck, Mareike Grimmeisen, und Helene Schall ( alle Jg. 2003), Christoph Fisch, Sophie Müller und Marie Wormser (alle Jg. 2002), sowie Pascal Price (Jg. 2001) und Oliver Beck (Jg. 2000).   gwe



Foto (Steuerl): Die allerjüngsten Katzwanger beim Fürther Kinderschwimmen: Laura Steuerl, Marcel Price und Johanna Wormser mit ihrer Trainerin Lena Fischer.

 

 

DMSJ Bundesfinale 2011 am 03. und 04.12.2011 in Bonn

Katzwanger Schwimmerinnen kämpften in zwei Staffelteams der SSV Nürnberg unter den sechs besten deutschen Mannschaften um die schnellsten Staffelzeiten beim Bundesfinale der DMSJ in Bonn.

 Katzwang/Bonn - Wie berichtet war es gleich zwei Staffel-Mannschaften der SSV Nürnberg gelungen sich für das Bundesfinale des „Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen der Jugend“ vom 03. bis 04. Dezember  2011 in Bonn zu qualifizieren.

Da der Schwimmsport allgemein als typische Individualsportart anzusehen ist, erfreuen sich die wenigen Mannschaftswettbewerbe im Veranstaltungskalender der Schwimmbegeisterten großer Beliebtheit. Stehen doch in diesen Wettkämpfen die Vereinsmannschaften und der Teamgeist im Vordergrund und nicht der einzelne Athlet. Daher rührt auch die stets überwältigende Stimmung bei diesen Veranstaltungen, wo die mitgereisten Fans durch überaus lautstarke Unterstützung ihre Mannschaften  zu Höchstleistungen antreiben wollen.
Erwartungsvoll reisten die weiblichen Teams der Jugend D (Jg. 2000/2001) und der Jugend B (Jg. 1996/1997) in die ehemalige Bundeshauptstadt. Erstmals bei einer solchen Veranstaltung dabei , wurden die vier Joungsters aus Katzwang von ihrem Coach Christian Brandner und dem in Bonn betreuenden Trainer Andi Kraus in den Tagen vorher speziell auf den Staffelwettkampf vorbereitet und von den älteren Vereinskolleginnen auf dieses ganz besondere Event eingestimmt. So liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren, denn seit der Bekanntgabe der Qualifikation durch den DSV blieben gerade einmal 10 Tage, um die Reise nach Bonn zu planen.
Bereits am ersten Wettkampftag mussten jedoch beide Teams ihre sportlichen Erwartungen etwas zurückschrauben, waren doch bei beiden Mannschaften krankheitsbedingt bei jeweils einer Schwimmerin schwächere Leistungen zu erwarten. Dabei machte sich bemerkbar, dass die SSV noch im Aufbau steckt und die Teams fast nur in Mindestbesetzung  antreten konnten, während die größeren deutschen Vereine oft beinah doppelt so viele Sportler dabei und somit mehr Auswechselmöglichkeiten hatten. Dennoch galt es die beim Bayernfinale vorgelegte, schon sehr gute Zeit, möglichst noch zu unterbieten, was den Katzwangerinnen mit vielen neuen persönlichen Bestzeiten und großem Kampfgeist auch gelang. 
Die Mädels des Jahrgangs D in der Besetzung Anna Ehemann, Hannah Hofmockel, Lea Hofmann und Annica Reif (alle Jg. 2000) schlugen sich tapfer und freuten sich riesig als sie in der Zwischenwertung einmal sogar auf Rang 3 lagen. Am Ende reichte es jedoch nach fünf engagierten Staffelrennen mit einer Gesamtzeit von 23:11,98  im engen Teilnehmerfeld der besten deutschen Mannschaften nur für Platz 6. 
Die Katzwanger Schwimmerinnen der älteren Staffelmannschaft Anna Fischer, Alina Schmidt und Franziska Weidner, (alle Jg. 1996), die ein Team zusammen mit zwei Altenfurter Kolleginnen bildeten, lagen zwar  in allen Zwischenwertungen auf Platz 3, aber in der abschließenden Lagenstaffel reichte der hauchdünne Vorsprung nicht gegen die starken Verfolgerinnen aus Halle. Am Ende stand der 4. Platz zu Buche, was aber immer noch die beste Platzierung aller Zeiten für eine Katzwanger Mannschaft in der Gesamtwertung der DMSJ bedeutete.
Auf welch hohem Niveau dieses Jahr in Bonn geschwommen wurde, zeigt beispielsweise die Tatsache, dass die B-Mädchen zwar den bestehenden deutschen Veranstaltungsrekord in dieser Wertungsklasse mit ihrer Gesamtzeit von 22:05,81  gleich um rund 9 Sekunden unterboten haben,  jedoch mit dieser Spitzenzeit in diesem Jahr leider keinen Medaillenplatz erobern konnten.
Ein Highlight der Veranstaltung war traditionell die abschießende Siegerehrung, bei der alle Mannschaften verkleidet nach einem selbst gewählten Motto einlaufen und dann geehrt werden.
Die jüngere Staffel hatte sich als lustige Schulmädchen verkleidet, während die Großen als wunderschöne Engel auf den Nürnberger Christkindelsmarkt einluden und beide dafür viel Beifall ernteten. Vielleicht waren die Nürnberger dieses Jahr noch nicht die Schnellsten, aber sicherlich die Schönsten ihres Jahrganges! Auf jeden Fall wollen alle nächstes Mal wieder dabei sein und dann vielleicht am Schluss sogar auf einem Treppchenplatz stehen. (gwe)