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Erfolgreicher Start des TSV Katzwang 05 ins neue Jahr mit der Teilnahme an den Bayerischen Meisterschaften „Lange Strecken“ 2012 am 14. Januar 2012 in Würzburg

Die Katzwanger Schwimmer holten bei den Bayerischen Meisterschaften Lange Strecken drei Medaillen.

Foto: (gwe) Die Katzwanger Schwimmer bei den Bayerischen Meisterschaften Lange Strecken 2012 in Würzburg:

Vordere Reihe, von links: Trainer Andi Kraus, Anna Ehemann, Hannah Hofmockel, Annica Reif, Lea Hofmann, Caroline Reif, Jens Jüttner

Hintere Reihe, von links:  Ann-Christine Michel, Franziska Weidner, Anna Fischer, Alina Schmidt, Nikolaj Rosenwirth

Katzwang - Das neue Jahr begann für die Katzwanger Schwimmer wie gewohnt  gleich am ersten Wochenende nach den Weihnachtsferien mit den Bayerischen Meisterschaften der Langen Strecken. Diesmal fanden diese jedoch nicht wie in den letzten Jahren in Bayreuth sondern im Wolfgang–Adami–Bad in Würzburg statt. Neu war auch, dass der Wettkampf an einem Tag durchgeführt wurde, was für die Sportler bedeutete, dass die eher selten geschwommenen Strecken kurz hintereinander zu absolvieren waren.

Bei diesen Meisterschaften auf der 50m Bahn werden ausschließlich die „langen Kanten“ geschwommen, das heißt,  800m Freistil (16 Bahnen) für die Mädchen sowie 1500m Freistil (30 Bahnen) für die Jungs und am Nachmittag die  400m Lagen für all diejenigen unter den besten bayerischen Schwimmern, die dann noch genug Kondition für diese Königsdisziplin mitbringen. Immerhin hatten 11 Katzwanger die Pflichtzeiten für die Teilnahme unterboten und  durften sich auf eine erste Standortbestimmung im neuen Jahr unter der bayerischen Konkurrenz freuen.

Die meisten Schwimmer des Top Teams des TSV Katzwang hatten daher  in den Ferien das intensive Trainingsangebot von Coach Andi Kraus genutzt und sich auf diesen Wettkampf konditionell gut vorbereitet. So gingen alle hochmotiviert an den Start und konnten tatsächlich fast ausschließlich mit ganz starken neuen persönlichen Bestzeiten aufwarten.

Mit einem Bilderbuchstart über die 800m Freistil erfreute Lea Hofmann (Jg. 2000) gleich zu Beginn ihre Trainer Andi Kraus und Christian Brandner. Sie fischte sich mit großem Abstand zur Konkurrenz in einer Zeit von 10:17,85 Minuten nicht nur die Goldmedaille und damit den Titel „Bayerische Jahrgangsmeisterin“ aus dem Wasser, sondern eroberte damit auch souverän Platz 1 der deutschen Bestenliste ihres Jahrganges.

Franziska Weidner (Jg. 1996) durfte sogar bei beiden Strecken aufs Siegerpodest steigen. Jeweils nur eine Konkurrentin musste sie über  800m Freistil mit ihrer Zeit von 9:24,16 Minuten und über 400m Lagen in einer Zeit von 5:07,94 Minuten vorbeilassen und wurde dafür beide Male mit der Silbermedaille geehrt. Mit ihrer Zeit über die 400m Lagen knackte sie gleichzeitig einen alten Vereinsrekord von Olympiaschwimmerin Daniela Götz aus dem Jahr 2004, den sie um fast 3 Sekunden unterbot.

Aber auch Anna Ehemann, Hannah Hofmockel, Annica Reif  (alle drei Jg. 2000), Caroline Reif (Jg. 1998), Anna Fischer und  Alina Schmidt (beide Jg. 1996), Ann-Christine Michel (Jg. 1995) und bei den Jungs Jens Jüttner (Jg. 1999) und Nikolaj Rosenwirth (Jg. 1994) trugen durch ihre fast ausschließlich stark verbesserten Zeiten und guten Platzierungen zum hervorragenden Abschneiden des TSV Katzwang bei.

Bis auf einige krankheitsbedingte Ausfälle konnte das Team um den betreuenden Trainer Andi Kraus also  rundum zufrieden sein mit dem Start ins neue Jahr und sich nun auf die anstehenden Mannschaftswettkämpfe der DMS (Deutscher Mannschaftswettbewerb Schwimmen) konzentrieren, die an zwei Wochenenden Ende Januar und Anfang Februar ausgetragen werden und für die der TSV Katzwang im Hallenbad in Langwasser auf Bezirks- und Landesligaebene als Ausrichter verantwortlich zeichnet. (gwe)

 

 

Katzwanger SchwimmerInnen überzeugten bei der DMS 2012 mit ihren SSV-Mannschaften

Das Foto (G. Weidner) zeigt die erste Damenmannschaft der SSV Nürnberg in der Besetzung bei den Wettkämpfen der zweiten Bundesliga. Ann-Christine Michel (erste von rechts)  sowie Caroline Reif, Alina Schmidt und Franziska Weidner (dritte, vierte und fünfte von rechts).

Auch in diesem Jahr wurde an zwei Wochenenden Ende Januar und Anfang Februar der „Deutsche Mannschaftswettbewerb Schwimmen“ (DMS) ausgetragen, bei dem eine Vielzahl der Katzwanger Schwimmer für die verschiedenen Mannschaften der SSV Nürnberg an den Start gingen. Bei diesem Wettbewerb werden pro Mannschaft, der beliebig viele Schwimmer angehören dürfen, insgesamt 16 Strecken geschwommen, und zwar jeweils in einer Vor- und Rückrunde je zwei Durchgänge über 50m, 100m, 200m Schmetterling/ Rücken/ Brust/ Freistil sowie 400m und 800m Freistil und 200m und 400m Lagen. Dabei darf kein Schwimmer zweimal dieselbe Strecke schwimmen und nur maximal 5 Starts je Wettkampftag absolvieren. Für die geschwommenen Zeiten gibt es dann eine Bewertung mit den offiziellen Punkten des Deutschen Schwimmverbandes, die am Schluss alle zusammengezählt werden.

Auf diesen Vorgaben basierend stellen die Trainer in mühsamer Detailarbeit die Mannschaftsbesetzungen zusammen, die die meisten Punkte bringen, aber nicht selten am Wettkampftag wegen krankheitsbedingtem Fehlen eines oder gar mehrerer Sportler wieder komplett überarbeitet werden müssen.

Die erste Damenmannschaft der SSV Nürnberg hatte im letzten Jahr den Aufstieg in die zweithöchste deutsche Liga geschafft und musste sich nun  unter den großen deutschen Traditionsvereinen behaupten. Aus dem Top-Team der Katzwanger durften gleich vier starke Schwimmerinnen ihr Debüt in der zweiten Bundesliga geben. Ann-Christine Michel (Jg. 95), Alina Schmidt und Franziska Weidner (beide Jg. 96) sowie Caroline Reif (Jg. 98) sammelten bei den beiden Durchgängen der zweiten Bundesliga Süd in Wiesbaden und Bamberg zusammen mit  ihren Kolleginnen aus Altenfurt fleißig Punkte und so standen am Ende der Rückrunde insgesamt 43361 Punkte auf dem Konto des vergleichsweise jungen Teams. Damit belegten die SSV-Schwimmerinnen  in ihrer Gruppe hinter den beiden Mannschaften aus München und Hohenbrunn-Riemerling, die beide in die erste Bundesliga aufsteigen werden, einen höchst beachtlichen dritten Platz. Das erklärte Ziel „Klassenerhalt“ ist damit eindrucksvoll geschafft  worden und sogar der Traum vom Aufstieg in die erste Bundesliga im nächsten Jahr erscheint nicht mehr ganz unrealistisch.

Denn auch in den SSV-Mannschaften, die in der Landesliga und Bezirksliga antraten ließen viele weitere Nachwuchshoffnungen mit ausgezeichneten Bestzeiten aufhorchen. Zahlreiche Katzwanger Talente zeigten neben ihren Kameraden aus Altenfurt Kampfgeist und viel Engagement, so dass alle den Verbleib in ihrer Klasse schafften. 

Die erste Herrenmannschaft und die zweite Damenmannschaft platzierten sich in der bayerischen Landesliga auf dem 6. Rang (Frauen) bzw. auf dem 8. Rang (Männer) von jeweils 20 Konkurrenzvereinen. Bei den Herren verbesserte Jonas Stiegler dabei seinen eigenen Vereinsrekord über 100m Rücken von vor fast genau einem Jahr um 1/100 auf 1:02,37 Minuten.

In der Bezirksliga stellte die SSV Nürnberg gleich drei Damen- und zwei Herrenmannschaften in denen vor allem die jüngeren Katzwanger um Punkte kämpfen durften. Sie belegten Platz 5, 7 und 11 bei den Damen und Platz 8 und 9 bei den Herren.

Die Wettkämpfe der Landes- und Bezirksliga wurden wie in den Jahren vorher im Hallenbad in Nürnberg-Langwasser ausgetragen und vom TSV Katzwang mit gewohnt routinierter Organisation und bester Verpflegung für alle Teilnehmer ausgerichtet. Nach der  gelungenen Gesamtbilanz in 2012 mit so vielen individuellen Bestleistungen fiebern eigentlich schon wieder Alle einer Neuauflage der DMS-Wettkämpfe im nächsten Jahr entgegen, um erneut bei phantastischer Stimmung und lautstarker Fanunterstützung für ein gutes Abschneiden der Mannschaften der SSV Nürnberg zu kämpfen. (gwe)

 

 

Katzwanger Schwimmer trumpfen bei den Süddeutschen Meisterschaften Lange Strecke in Dresden auf

Das Mannschaftsbild zeigt die Teilnehmer an den Süddeutschen Meisterschaften von links nach rechts: Anna Ehemann, Lea Hofmann, Franziska Weidner, Alina Schmidt, Anna Fischer, Ann-Christine Michel, Nikolaj Rosenwirth, Trainer Andi Kraus. (Annica Reif fehlt im Bild)

 

Zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze waren die stolze Bilanz der Katzwanger in diesem Jahr bei den Süddeutschen. Franziska Weidner holt sich Doppelsieg und damit die Jahrgangstitel über 400m Lagen und 800m Freistil.

Dresden - Am letzten Wochenende im Februar fand in Dresden in der Schwimmhalle am Freiberger Platz die „23. Süddeutsche Meisterschaft und Jahrgangsmeisterschaft Lange Strecke“ statt. Gleich 8 SchwimmerInnen des TSV Katzwang 05 hatten die harten Pflichtzeiten unterboten und sich für diesen Wettkampf auf der 50m Bahn qualifiziert. Nach einer Woche intensivem Training in den Faschingsferien machten sie sich erwartungsvoll auf die Reise in die Elbestadt, um sich mit über 250 Aktiven aus 61 Vereinen aus ganz Süddeutschland über die langen Distanzen im Becken zu messen.

Am Samstag Nachmittag standen bei den 400m Lagen bei den Damen Annica Reif (Jg. 2000), Franziska Weidner (Jg. 1996) und Ann-Christine Michel (Jg. 1995) am Start. Die jüngste Katzwangerin konnte fast an ihre gute Zeit von den Bayerischen Anfang Januar anknüpfen und belegte damit Platz 8 im stark besetzten Jahrgang 2000. Franziska Weidner schwamm dagegen ein taktisches Rennen um Kraft für ihren zweiten Start zu sparen und sicherte sich ohne persönliche Bestzeit aber trotzdem mit gut 6 Sekunden Vorsprung vor der Zweitplatzierten die Goldmedaille im Jahrgang 1996  in 5:12,93 Minuten. Ebenfalls aufs Siegerpodest wollte Ann-Christine Michel. Sie toppte daher ihre alte Bestmarke gleich um 5 Sekunden auf 5:26,42 Minuten und strahlte schließlich über die Silbermedaille und ihren ersten süddeutschen Vizemeistertitel in ihrem Jahrgang.

Am gleichen Tag startete Langstreckenspezialist Nikolaj Rosenwirth (Jg.1994) bei den Männern über 1500m Freistil. Mit der gewohnten Routine legte er die 30 langen Bahnen zurück und konnte am Ende seine Zeit vom letzten Jahr um gut 13 Sekunden verbessern, was ihm Rang 11 in seiner Wertungsklasse unter den Süddeutschen Langstrecklern einbrachte.

Am zweiten Tag der Veranstaltung waren gleich fünf Katzwanger Mädels mit Chancen auf vordere Plätze in den Meldelisten über die 800m Freistil der Damen zu finden: Im Jahrgang 2000 lieferten sich Anna Ehemann und Lea Hofmann ein spannendes Rennen mit ihren süddeutschen Konkurrentinnen. Während Anna mit Rang 4 und nur 16 Hundertstel auf die Dritte einen Treppchenplatz ganz knapp verpasste, musste ihre Teamkollegin Lea lediglich eine Schwimmerin aus Frankfurt vorbeiziehen lassen und holte sich in ausgezeichneten 10:08,05 Minuten die Silbermedaille aus dem Becken.

Den Jahrgang 1996 dominierten ganz klar die Katzwangerinnen mit gleich drei Platzierungen unter den besten 8: Anna Fischer knackte erstmalig die 10-Minuten-Marke und belegte Platz 6 während Alina Schmidt und Franziska Weidner mit ihren neuen Bestzeiten von 9:39,53 Minuten und 9:23, 72 Minuten beide auf dem Siegerpodest landeten: Alina freute sich riesig über die Bronzemedaille und Franziska erneut über Gold und ihren zweiten Süddeutschen Jahrgangstitel bei diesen Meisterschaften. Kein Wunder, dass die Mädels bei der Siegerehrung mit  ihrem Trainer Andi Kraus um die Wette strahlten.

Somit hatte jeder zweite Start der 05er in Dresden eine Medaille eingebracht, was die hervorragende Trainingsarbeit einmal mehr bestätigt und die starke Position der Katzwanger in Süddeutschland unterstreicht.  (gwe)

 

Strahlende Gesichter nach der Siegerehrung bei den Schwimmerinnen des Jahrganges 1996 (von links) Alina Schmidt, Franziska Weidner und Anna Fischer sowie ihrem Trainer Andi Kraus

 

 

Bayerische Meisterschaften mit Jugendmehrkampf in Würzburg

Drei Medaillen in der offenen Klasse sowie Doppelsieg im Schwimm-Mehrkampf für den TSV Katzwang und eine Staffelmedaille bei den Bayerischen Meisterschaften in Würzburg

Katzwang/Würzburg  – Am letzten Wochenende vor den Osterferien fanden im  Würzburger Wolfgang-Adami-Bad vom 23.03. bis 25.03.2012 die Offenen Bayerischen Meisterschaften mit Schwimm-Mehrkampf auf der 50m Bahn statt. Für diesen letzten Test vor Ostern hatten sich sieben der älteren Katzwanger  qualifiziert, sowie noch drei Joungsters aus dem Jahrgang 2000, die der bayerischen Konkurrenz beim Schwimm-Mehrkampf ihr Können zeigen wollten.

Bereits bei der Meldung der geforderten Mindestpunktzahl für den Schwimm-Mehrkampf, bei dem in diesem Jahr bei den Mädchen der Jahrgang 2000 an den Start durfte, zeichnete sich ab,  dass die Katzwanger Schwimmerinnen ganz vorne mit dabei sein würden. Dennoch galt es für Lea Hofmann, Anna Ehemann und Annica Reif an die Grenzen zu gehen und tatsächlich konnten die Drei ganz oft mit neuen persönlichen Bestzeiten die Konkurrenz hinter sich lassen. Bei dem in diesem Jahr neu eingeführten Wertungssystem  war eine Gesamtpunktzahl nach der DSV-Leistungstabelle zu erbringen, wobei die 200m Lagen und 400m Freistil Pflichtwettkämpfe waren und außerdem in einer Schwimmlage 50m Beine, 100m und 200m absolviert werden mussten. Die Mehrkampfwertung erfolgte dann über alle 5 Strecken zusammen, aber getrennt nach Lagen.

So siegte Lea Hofmann, als Rückenspezialistin, souverän auf allen Strecken und sicherte sich schließlich mit einem dritten Platz über die 200m Lagen den Gesamtsieg bei den Rückenschwimmern. Ebenso stark mit zwei ersten Plätzen auf den Kraulstrecken und zwei zweiten Plätzen über 200m Lagen und 400m Freistil fischte sich Anna Ehemann die Goldmedaille in der Freistilsparte aus dem Wasser und sorgte damit zusammen mit Lea Hofmann für den Katzwanger Doppeltriumph im Schwimm-Mehrkampf. Knapp verpasst hat dagegen Annica Reif einen Treppchenplatz, sie landete bei den Rückenstrecken auf Platz 4.

Bei den Großen in der offenen Klasse galt es im Vorlauf gut zu schwimmen um sich gegen die Konkurrenz aus immerhin 53 bayerischen Vereinen für das A – Finale der Plätze 1-8 oder das B – Finale der Plätze 9-16 an den Nachmittagen zu qualifizieren. 

Nikolaj Rosenwirth (Jg. 1994) hatte seinen Schwerpunkt wie immer bei 1500m Freistil, wo er einen sehr guten fünften Platz erreichte. Auf die Finalteilnahmen über die kürzeren Strecken verzichtete er und freute sich dafür umso mehr in 2:04,38 Minuten einen neuen Vereinsrekord über 200m Freistil aufgestellt zu haben.

Das gleiche gelang Franziska Weidner (Jg. 1996) über 200m Rücken, wo sie ihren eigenen Vereinsrekord um knapp 2 Sekunden auf 2:24,19 verbesserte. Bei ihren 6 Starts kam sie auf allen Strecken ins A – Finale und konnte mit neuen Bestzeiten über 100m Freistil (0:58,44 Minuten) und 200m Freistil (2:08,63) jeweils die Bronzemedaille erkämpfen. Über 200m Lagen musste sie mit ihrer Zeit von 2:24,07 nur eine Konkurrentin vorbeilassen und freute sich riesig über Silber und damit ihre dritte Medaille in der offenen Klasse.

Auch Alina Schmidt und Anna Fischer (Jg. 1996), Ann-Christine Michel (Jg. 1995), Caroline Reif und Sarah Hofmockel (Jg. 1998) glänzten mit zahlreichen persönlichen Bestzeiten und einer Vielzahl an Finalteilnahmen.

Die beiden abschließenden SSV-Damen–Staffeln mit Katzwanger Beteiligung erreichten über 4x100m Freistil mit Alina Schmidt und Franziska Weidner Platz 4. Caroline Reif, die bei der 4x100m Lagenstaffel die Rückenstrecke absolvierte, erkämpfte sich mit der relativ jungen Staffel einen beachtlichen dritten Platz in Bayern und freute sich zum Abschluss noch sehr über die dafür überreichte Bronzemedaille.

Nach einem langen Wettkampfwochenende und großem Lob von Trainer Andi Kraus dürfen sich die Katzwanger nun als nächstes auf 2 Wochen anstrengende Ferien im Trainingslager im sonnigen Italien freuen, um sich für die im April und Mai anstehenden Wettkämpfe auf Süddeutscher und Deutscher Ebene vorzubereiten. (gwe)  

 

V.l.n.r: Nikolaj Rosenwirth, Lea Hofmann, Trainer Andi Kraus, Anna Fischer, Annica Reif, Alina Schmidt, Anna Ehemann, Sarah Hofmockel, Caroline Reif, Ann-Christine Michel und Franziska Weidner.

 

 

Wasserflöhe- und Wasserratten-Treffen in Schwabach

Katzwang/Schwabach  – Am Sonntag vor den Osterferien fand in Schwabach das „Wasserflöhe- und Wasserratten-Treffen“ im Hallenbad an der Bismarkstraße statt und bescherte den jüngsten Katzwangern eine gute Gelegenheit wieder einmal Wettkampfatmosphäre zu schnuppern.

v. l. n. r.: Oben: Trainerinnen: Lena Fischer und Kristin Löhlein

Mitte: Oliver Beck, Franziska Hann, Sophia Hoffmann, Lena Wieser, Marie Wormser, Christoph Fisch, Helene Schall, Mareike Grimmeisen, Anna-Sophia Wolfrum, Benedikt Rubisch, Jonathan Schall, Xaver Beck

Unten: Laura Steuerl, Anton Schall, Carina Manz (Es fehlt im Bild: Sophie Alscher)

 

Den Anfang machte einer der Allerkleinsten: Anton Schall holte sich gleich zwei zweite Plätze im Jahrgang 2006 bei den kleinen Wasserflöhen, die als erstes ins nasse Element durften.

Danach folgten die schon wesentlich routinierteren Jahrgänge 2004 bis 2000, die Wasserratten, die alle vier Lagen (Freistil, Brust, Rücken und Schmetterling)  zu absolvieren hatten. Für die Kleinen waren es nur 25m, während die Größeren schon jeweils 50m pro Start zurückzulegen hatten. Da es jedoch auch für diese zukünftigen kleinen Schwimmstars einer der ersten Wettkämpfe war, war die Aufregung vor jedem Start natürlich riesengroß. Aber das erfahrene Trainerteam Lena Fischer und Kristin Löhlein, sowie der mitgereiste Fanclub von Mama, Papa und Geschwistern konnte dem jüngsten Nachwuchs fast ausschließlich neue Bestzeiten entlocken, so dass die gleichaltrigen Schwimmer aus den Vereinen aus Schwabach und dem näheren Umkreis sehr oft das Nachsehen hatten und sich die Katzwanger die vorderen Plätze sichern konnten.

Der Konkurrenz in ihrem Jahrgang gar keine Chance ließen mit jeweils vier ersten Plätzen bei ihren vier Starts die Jungs Jonathan Schall (Jg. 2001), Christoph Fisch (Jg. 2002) und  Xaver Beck (Jg. 2003) sowie bei den Mädels Helene Schall (Jg. 2003) und Laura Steuerl (Jg. 2004).

Immer wieder auf den Plätzen 1-3 anzutreffen waren Oliver Beck (Jg. 2000), Sophia Hoffmann und Marie Wormser (beide Jg. 2002), sowie Mareike Grimmeisen und Benedikt Rubisch (beide Jg. 2003).

Aber auch Anna-Sophia Wolfrum (Jg. 2001), Lena Wieser (Jg. 2002), Sophie Alscher und Franziska Hann, (beide Jg. 2003) sowie Carina Manz (Jg. 2004) trugen durch sehr gute Leistungen und Platzierungen zum überaus erfolgreichen Abschneiden der Katzwanger in Schwabach bei.

Die abschließende Mixed-Staffel über 4 x 50m Freistil in der Besetzung Helene Schall, Christoph Fisch, Oliver Beck und Jonathan Schall, war eine der jüngsten unter den 13 teilnehmenden Mannschaften und belegte unter lauten Anfeuerungsrufen einen äußerst beachtlichen 4. Platz.

So waren die beiden Trainerinnen Lena Fischer und Kristin Löhlein am Ende dieses anstrengenden Wettkampfes auch voll des Lobes über die tollen Leistungen ihrer Schützlinge und überaus zufrieden mit den vielen neuen persönlichen Bestzeiten, die das Ergebnis des fleißigen Trainings der letzten Wochen sind.

(gwe)

 

 

Erfolge der Katzwanger Schwimmer beim 15. Arena Schwimmfest in Erlangen

Katzwang/ Erlangen. – Am 21./22.04 starteten 22 Schwimmerinnen und Schwimmer des TSV Katzwang 05 in den Jahrgängen 1994 bis 2003 beim 15. Arena Schwimmfest in Erlangen. Mit 722 Teilnehmern und insgesamt 3.697 Starts war der Wettbewerb die reinste Monsterveranstaltung.

Für die älteren Jahrgänge war diese Veranstaltung eine erste Standortbestimmung nach dem, von Trainer Andi Kraus durchgeführten, Ostertrainingslager in Italien. Zugleich war es auch ein letzter Test vor den Süddeutschen Jahrgangs- bzw. Mehrkampfmeisterschaften, die am nächsten Wochenende in Darmstadt und Karlsruhe ausgetragen werden. Für die jüngeren Schwimmer war es häufig die erste Teilnahme an einer derartigen Großveranstaltung.

Insgesamt konnte sich die Bilanz der Katzwanger bei der starken nationalen und internationalen Konkurrenz sehen lassen. Neben zahlreichen sehr guten Platzierungen konnten insgesamt 42 Podestplätze (9x Platz 1, 18x Platz 2 und 15x Platz 3) erreicht werden. Die herausragenden Schwimmerinnen waren Lea Hofmann (je 3x1. und 2.) und Caroline Reif (3x1. und 1x2.). Des Weiteren konnten sich noch Ann-Cristine Michel (1x1., 1x2. und 3x3.) Annica Reif (je 1x1. und 2.) und Anna Fischer (1x1.) in die Siegerlisten eintragen. Die restlichen Podestplätze in ihren Jahrgangswertungen erreichten Julian Schwarz (je 1x2. und 3.), Alina Schmidt (3x2.), Sarah Hofmockel (je 1x2. und 3.), Julian Bayer (1x2.), Jens Jüttner (3x3.), Anna Ehemann (1x2. und 2x3.), Jonathan Schall (1x3.), Denis Kraft (1x2.) Christoph Fisch (1x2.) Marie Wormser (1x3.) und Helene Schall (je 3x2. und 3.), die jüngste Katzwanger Starterin. Außerdem waren noch Nikolaj Rosenwirth, Selina Freygang, Hannah Hofmockel, Thilo Jüttner, Arthur Kraft und Marie Schroll für den TSV Katzwang 05 am Start und erzielten viele vordere Plätze mit zumeist hervorragenden neuen persönliche Bestzeiten.

 

 

Süddeutscher Schwimmerischer Mehrkampf in Karlsruhe

Katzwanger Schwimmermädels stark beim Süddeutschen Jugendmehrkampf - 2 Medaillen, Viele Bestzeiten,
Silber für Lea Hofmann, Bronze für Anna Ehemann

Katzwang / Karlsruhe - 29.04.2012 - Bei Kaiserwetter fuhren am letzten Wochenende im April die 4 Katzwangerinnen des Jahrgangs 2000 zum 5. „Süddeutschen Schwimmerischen Mehrkampf“ ins schöne Karlsruhe. Der hervorragend organisierte Wettkampf, bei dem 186 Schwimmer/Innen aus 75 Vereinen aus ganz Süddeutschland antraten, war für die Mädels in die 4 Schwimmlagen aufgeteilt.

So wurden je eine 50m Strecke nur mit Beinbewegung, die 100 und 200m Strecke in der gewählten Schwimmlage, sowie zusätzlich die 200m Lagen- und die 400m Freistilstrecke absolviert. 

Hannah Hofmockel war in der Brustlage am Start. Bei den Bruststrecken und den 200m Lagen kam sie jeweils knapp an ihre Bestzeiten heran und über 400m Freistil konnte sie diese sogar um über 6 Sekunden auf 5:31,01 Minuten verbessern. Am Ende erreichte sie damit in der Gesamtwertung der Bruststrecken einen guten 12. Platz.

Die Freistilspezialistin Anna Ehemann wollte ihren 5. Platz vom Vorjahr verbessern und startete gleich mit einer Bestzeit über 100m Freistil in 1:04,11 Minuten. Gleiches gelang ihr auch über 200m Freistil in 2:21,53 Minuten; beide Zeiten ergaben jeweils Platz 2 in der Einzelwertung. Diese beiden Ergebnisse legten dann auch den Grundstein für den bronzenen Treppchenplatz, den Anna Ehemann am Ende stolz besteigen durfte. 

Die beiden Katzwangerinnen Lea Hofmann und Annica Reif starteten in der Rückenlage und lieferten sich und der Konkurrenz heiße Rennen. Annica konnte über 100m Rücken ihre Bestzeit um 2,5 Sekunden verbessern und gewann überraschend in 1:12,49 Minuten, Lea wurde in 1:13,96 Minuten Dritte. Über die 200m Lagen konterte Lea in neuer Bestzeit von 2:41,40 Minuten, so dass sie nach dem ersten Tag mit 1005 Punkten auf Platz 2 und Annica mit 1001 Punkten auf Platz 3 der Gesamtwertung standen. 

Am 2.Tag konnte Annica dann jedoch auf der 50m Rücken-Beine Strecke nicht an ihre guten Leistungen des Vortages anknüpfen. Ihre 54,21 Sekunden ergaben hier zu wenig Punkte, so dass Medaillenträume in der Gesamtwertung platzten, da hier die Punktezahl verdreifacht in die Gesamtwertung eingeht. Ihre persönlichen Bestzeiten über 200m Rücken in 2:38,56 Minuten als 2. und 400m Freistil in 5:12,70 Minuten hielten sie am Ende aber unter den Top 10 auf Platz 9 der Gesamtwertung. Lea wurde über 200m Rücken 3. in 2:39,10 Minuten und glänzte mit einer persönlichen Bestzeit von 4:50,79 Minuten über 400m Freistil. Damit konnte sie am Ende Platz 2 der Gesamtwertung in der Rückendisziplin verteidigen und strahlend die Silbermedaille in Empfang nehmen. Sehr zufrieden mit den Leistungen des Vierergespanns zeigte sich auch Trainer Christian Brandner, der seine Mädels am Wochenende begleitete.

(gwe)

 

 

Foto: von links nach rechts: Trainer Christian Brandner, Hannah Hofmockel, Annica Reif, Anna Ehemann, Lea Hofmann.

 

 

Katzwanger holen 9 Medaillen bei den Süddeutschen Meisterschaften aus dem Becken

Franziska Weidner wird fünffache Süddeutsche Jahrgangsmeisterin

Katzwang/Darmstadt

Die „Süddeutschen Meisterschaften und Jahrgangsmeisterschaften“ führten sechs Katzwanger Schwimmer und Schwimmerinnen vom  27.04. bis 29.04.2012 nach Darmstadt zu einem letzten Standortvergleich vor den Deutschen Meisterschaften Mitte Mai in Berlin. Zwar steckten den Schwimmern noch die anstrengenden Tage des Trainingslagers in Italien in den Knochen, aber dennoch war die Bilanz der Katzwanger nach den drei Wettkampftagen durchaus erfolgreich.

Sarah Hofmockel und Caroline Reif zeigten  im Jahrgang 1998 ihr Können. Für Sarah war es die erste Teilnahme an Süddeutschen und gleichzeitig der Saisonhöhepunkt. Sie bestätige ihre guten Leistungen aus den vorangegangenen Qualifikationswettkämpfen und landete bei ihren Starts über 200m Rücken und 200m Lagen im Mittelfeld ihres Jahrganges.

Als besonderen Wettkampf verbuchte auch die 13-jährige Caroline Reif die Süddeutschen dieses Jahr. Über 50m Rücken in einer Zeit von 0:31,28 Sekunden gelang ihr erstmals der Sprung unter die besten 8 der offenen Wertung. So durfte sie im Finale mit deutschen Top-Schwimmerinnen wie der amtierenden deutschen Meisterin über 50m Rücken Jenny Mensing, sowie der Schwimmerin des Jahres 2010 Silke Lippok an den Start gehen. Dass sie dort als Achte anschlug konnte ihre Freude über das Erreichen dieses offenen Finales nicht trüben. Jahrgangsweise erreichte sie mit ihrer 50m Rücken-Vorlaufzeit Platz 2 ebenso wie über 50m Schmetterling. Hier konnte sie erstmals unter 30 Sekunden mit  0:29,66 Sekunden anschlagen. 2 Medaillen über die längeren Strecken und zwar Silber und damit der  Süddeutsche Vizemeistertitel über 100m Rücken in 1:07,70 Minuten und Bronze über 200m Rücken in 2:27,60 Minuten sowie ein 4. Platz über 100m Schmetterling in 1:07,31 Minuten (1/100tel  hinter Platz 3) jeweils in der Jahrgangswertung, rundeten Caros tolle Leistung an diesem Wochenende ab. 

Da bei diesen Meisterschaften lediglich die kürzeren Strecken bis maximal 400m geschwommen werden, war das Wochenende  für Langstreckenspezialist Nikolaj Rosenwirth (Jg.1994) eher  als Trainingswettkampf vor den Deutschen anzusehen. Dennoch war er mit seinen Zeiten über 100m, 200m und 400m Freistil recht zufrieden und belegte damit Plätze im vorderen Mittelfeld seines stark besetzten Jahrganges.

Im Jahrgang 1996 ging das bewährte Trio Anna Fischer, Alina Schmidt und Franziska Weidner an den Start. Zwar erreichten die drei noch nicht auf allen Strecken neue Bestzeiten,  aber trotzdem konnten sich die Platzierungen unter den besten süddeutschen Schwimmerinnen durchaus sehen lassen. Anna Fischer überzeugte jedenfalls über 200m Freistil und 100m Rücken mit starker Verbesserung ihrer alten Zeiten und Alina Schmidt konnte ihre frühere Freistilmarke über die 100m toppen, wo sie mit 1:0078 Minuten nur knapp am dritten Platz vorbeischwamm. Bei ihren weiteren Starts bestätigten die beiden die Erwartungen ihres Trainers Andi Kraus und platzierten sich meist im guten vorderen Mittelfeld.

Als ausnahmslos erfolgreiches Wochenende konnte Franziska Weidner die diesjährigen Süddeutschen verbuchen. Die Katzwangerin zeigte sich in Siegerlaune und war auf den Freistilstrecken schlichtweg nicht zu schlagen. Sie siegte in ihrem Jahrgang sowohl über 50m, 100m, 200m wie auch über 400m, wo sie ihre alte Bestzeit um rund 5 Sekunden auf 4:30,73 Minuten  toppen konnte. Als Sahnehäubchen gewann sie dann auch noch über 200m Lagen ihren fünften Süddeutschen Jahrgangsmeistertitel bei diesem Wettkampf und fischte zwei Bronzemedaillen  über 50m und 200m Rücken aus dem Becken. Neben den 7 Medaillen in der Jahrgangswertung bei ihren 7 Starts schaffte es Franziska außerdem in 3 Finalläufe der offenen Wertungsklasse wo sie am Ende Platz 7 über 200m Freistil, sowie jeweils Platz 4 über 200m Lagen und 100m Freistil erreichte. Über die 100m Freistil verpasste sie in neuer persönlicher Bestzeit von 0:58,37 Sekunden um nur zwei Zehntel die Bronzemedaille.

Keine Frage, dass Coach Andi Kraus mit der Medaillenausbeute und den belegten Platzierungen mehr als zufrieden war, schlug dies doch auch ganz deutlich in der Gesamtleistung der SSV Nürnberg beim Medaillenspiegel zu Buche, wo die SSV - Schwimmer einen bemerkenswerten vierten Platz in der Jahrgangswertung unter immerhin 123 teilnehmenden Vereinen belegen konnten und somit einen richtig starken Auftritt bei den diesjährigen süddeutschen Meisterschaften hinlegten.

(gwe)

 

 

Foto : Trainer Andi Kraus, Franziska Weidner, Caroline Reif, Nikolaj Rosenwirth, Sarah Hofmockel, Alina Schmidt und Anna Fischer (von links nach rechts)

 

 

Teilnahme des TSV Katzwang an den Deutschen Meisterschaften 2012 in Berlin

Franziska Weidner holt zwei Mal Bronze in der Jahrgangswertung über 100m und 200m Freistil

Katzwang/Berlin  – Vom 10. bis 14. Mai 2012 wurden die 124. Deutschen Meisterschaften im Schwimmen wie im Vorjahr in der imposanten Schwimm- und Sprunghalle im Europa-Sportpark in Berlin ausgetragen. Neu dabei war, dass die Jahrgangsmeisterschaften für die Jahrgänge 1998 (wbl.) bzw. 1996 (männl.) und jünger erst zwei Wochen später in Magdeburg stattfinden. Durch niedrigere Teilnehmerzahlen, es waren trotzdem noch 229 Vereine mit 2742 Einzelstarts in den Vorläufen vertreten, sollten noch bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden. Denn immerhin ging es für die deutsche Schwimmelite neben den nationalen Titeln auch um die Qualifikation für die XXX. Olympischen Spiele in London Ende Juli. Schon allein damit war die hochkarätige Besetzung des Wettkampfes garantiert und die 4 Katzwanger, die sich für die Deutschen qualifiziert hatten, trafen rund um das Wettkampfbecken immer wieder auf Medienstars wie Britta Steffen und Paul Biedermann.

Bei den Qualifizierungkriterien gab es allerdings in diesem Jahr eine Änderung. Einen Startplatz hatte sich gesichert, wer sich durch die im Laufe dieser Saison erzielten Zeiten bis zum Stichtag direkt nach den Süddeutschen Meisterschaften Ende April 2012 in der Rangliste des Deutschen Schwimmverbandes bis Platz 30 einreihen konnte. Ein Nachrückverfahren gab es diesmal jedoch nicht. Allein wegen dieser harten Startvoraussetzungen ist bereits die Teilnahme an den nationalen Meisterschaften als riesiger Erfolg anzusehen, der Anerkennung verdient und der Lohn ist für manche harte Trainingseinheit in den vergangenen Wochen.

Neben den idealen Wettkampfbedingungen im Schwimmzentrum in Berlin, das unter anderem mit zwei 50 Meter Becken mit jeweils 10 Bahnen auch zum Ein- und Ausschwimmen die besten Voraussetzungen für die unmittelbare Wettkampfvorbereitung  bietet, trug auch die gute Organisation des Wettkampfes zum professionellen Gelingen der Veranstaltung bei. Zugunsten der Fernsehübertragungen mussten jedoch Kompromisse in der Abfolge des Wettkampfprogrammes in Kauf genommen werden, die vor allem die Schwimmer trafen, die neben ihren Spezialstrecken noch weitere Wettkämpfe in anderen Lagen belegen wollten.

So folgten beispielsweise bei Franziska Weidner (Jg. 1996) an ihrem dritten Wettkampftag die 200m Lagen unmittelbar auf 50m Freistil. Da sich Franziska auch für beide Finalläufe am Nachmittag qualifizieren konnte, musste sie sich die Rennen gut einteilen. Dennoch konnte sie bei den 50m Kraul mit 0:26,90 Sekunden erstmals unter der 27 Sekunden-Marke bleiben und verpasste  mit nur 8/100 die Medaillenränge denkbar knapp. Im 200m Lagen Finale wurde sie Sechste.

Einen Start nach Maß legte die gerade 16-jährige Gymnasiastin bei ihrem ersten Wettkampf in der Hauptstadt hin. Über 200m Freistil zog sie als Dritte ins Jahrgangsfinale ein und schlug dort auch mit nur rund vier Zehntel hinter der Erstplatzierten in neuer Bestzeit von 2:03,69 Minuten als Dritte an. Mit dieser hervorragenden Zeit hatte sie die Qualifikationsnorm für die Jugend-Europameisterschaften im Juli, die bei 2:04,30 Minuten lag, deutlich unterboten. Leider entschied der Bundestrainer letztendlich, nur die Erst- und Zweitplatzierten für diese Strecke zur JEM in Antwerpen zu nominieren, aber ein sehr guter 14. Rang in der offenen Wertungsklasse der Finals zeigt, wie nah Franziska mit dieser Zeit an die deutsche Spitze heranschwimmen konnte.

Am nächsten Tag erreichte sie über 100m Freistil das Finale und verbesserte dort ihre alte Bestmarke um fast eine Sekunde auf 0:57,42 Sekunden, was ihr die zweite Bronzemedaille bei diesen Meisterschaften einbrachte. Am letzten Tag startete die Katzwangerin über 800m Freistil und krönte ihren Auftritt in Berlin mit einem neuen Vereinsrekord, der ihr im Jahrgang den 5. Rang einbrachte. Mit 9:22,53 Minuten knackte sie erstmals eine Bestmarke auf einer Kraulstrecke von Olympiateilnehmerin und Freistilspezialistin Daniela Götz aus dem Jahr 2003.

Gleiches gelang Nikolaj Rosenwirth (Jg. 1994) als der Langstreckenspezialist gleich am ersten Tag bei seinem Start über 800m Freistil den alten Vereinsrekord auf 9:03,15 Minuten verbesserte. Da bei den langen Strecken über 800m und 1500m keine Finalläufe geschwommen werden, platzierte er sich mit dieser Zeit direkt hinter den Top Ten, auf dem 11. Rang in seinem Jahrgang. Über 100m Brust verbesserte er seine persönliche Bestzeit um genau eine Sekunde auf 1:10,94 Minuten. Auf der ganz langen Strecke über 1500m Freistil konnte er seine Meldezeit um ziemlich genau 6 Sekunden verbessern und landete in 17:24,21 Minuten auf dem 13. Platz.

Anna Fischer (Jg. 1996) legte bei ihrem ersten Start in Berlin gleich eine persönliche  Bestzeit vor. Auf der 30 Bahnen zählenden Strecke über die 1500m schlug sie nach 19:08,25 Minuten an und belegte in ihrem Jahrgang Platz 15. Bei ihrem zweiten Start über 200m Rücken kam sie zwar an ihre Meldezeit nicht ganz heran, aber sicherte sich in 2:32,01 Minuten immer noch Rang 17.

Alina Schmidt (Jg. 1996) hatte sich für drei Starts bei den Deutschen qualifiziert. Mit 50m, 800m und 1500m auf den Kraulstrecken zeigte sie ihre Vielseitigkeit auf den ganz kurzen aber auch extrem langen Distanzen. Bei ihren Starts über 50m und 800m Freistil schwamm sie fast an ihre bisherigen Zeiten heran und belegte in 0:28,07 Sekunden und 9:45,52 Minuten Plätze im guten Mittelfeld ihres Jahrganges. Gleich als ersten Wettkampf in Berlin legte sie die 1500m zurück und konnte sich mit ihrer Zeit von 18:39,31 Minuten und Platz 9 sogar unter die Top Ten einreihen.

Neben den Wettkämpfen blieb aber dann und wann auch noch etwas Zeit mit Trainer Andi Kraus die Attraktionen der Hauptstadt außerhalb des Schwimmbades zu erkunden. Die vier Berliner Bären mit ihrem Anführer kamen dabei wie gerufen für ein Mannschaftsfoto der besonderen Art .

 

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Christian Brandner wird Bayerischer Meister über 100 m Schmetterling in der AK 35

 

 

Deutsche Jahrgangsmeisterschaften in Magdeburg 24.-27.05.2012

Vier Schwimmerinnen des TSV Katzwang, begleitet vom elterlichen Fanclub und Trainer Andreas Kraus, fuhren am letzten Mittwoch vor den Pfingstferien nach Magdeburg zur diesjährigen Deutschen Jahrgangsmeisterschaft im Schwimmen für die jüngeren Jahrgänge.

Diese fand für die Mädchen ab Jahrgang 1998 und die Jungen ab Jahrgang 1996 und jünger vom 24.-27.05.2012 in der dortigen Elbeschwimmhalle statt. Insgesamt 807 Teilnehmer/Innen aus 237 Vereinen ermittelten hier ihre Besten. Die Querelen im Vorfeld wegen der knappen Zuschauerkontingente, konnte der Veranstalter mit einem Public Viewing im Freien beseitigen, und auch sonst für eine tolle und gut organisierte Veranstaltung sorgen.   

Im Jahrgang 2000 gingen Anna Ehemann, Lea Hofmann und Annica Reif im Jugendmehr-kampf an den Start. Mit einem Platz unter den deutschlandweit 60 Besten ihres Jahrgangs zum Stichtag 30.04. auf der 200m Lagen Strecke hatten sie sich für die Teilnahme qualifiziert. Beim Jugendmehrkampf gab es in diesem Jahr vier Wertungsklassen pro Jahrgang, aufgeteilt in die vier Schwimmlagen. Von den 12-jährigen Schwimmerinnen mussten die 100m und 200m Strecke in der gewählten Schwimmlage, sowie die 50m mit der entsprechenden Beinbewegung absolviert werden. Zusätzlicher Pflichtteil für alle Wertungsklassen waren 400m Freistil sowie 200m Lagen. Die geschwommenen Zeiten wurden in Punkte umgerechnet, deren Summe anschließend die Rangliste ergab.

Annica Reif startete in der Hauptschwimmart  Rücken und konnte auf allen Schwimmstrecken ihre Bestzeiten unterbieten. (alle folgenden Zeitangaben in Minuten) Sie überzeugte vor allem über 100m Rücken (1:10.95) als 4. und 200m Rücken (2:35,33) als 5. in den jeweiligen Einzelwertungen. Ihre weiteren Zeiten: 400m Freistil (5:04,57), 50m Rücken–Beinbewegung (0:49,20) und 200m Lagen (2:40,13) ergaben schließlich 2637 Punkte und Platz 11 in der Gesamtwertung Rücken.

Anna Ehemann und Lea Hofmann bestritten den Mehrkampf in der Schwimmart Freistil,

wo sie beide vom ersten bis zum letzten Tag um die Medaillen in der Gesamtwertung 

mitkämpften. Die 100m Freistil sahen zunächst Anna mit 1:03,07 (Platz 2 in der Einzelwertung) vor Lea mit 1:04,07 (4. Platz), während bei den 50m Freistil-Beinen Lea mit 0:42,61 (5.) knapp vor Anna mit 0:42,71 (6.) lag. Über 400m und 200 m Freistil konnte sich dann Lea mit 4:51,79 bzw. 2:19,06 gegenüber Anna 4:57,69 / 2:20,17 etwas stärker an die beiden Erstplatzierten heranarbeiten, so dass sich vor der abschließenden 200m Lagen Strecke ein „Herzschlag-Finale“ abzeichnete. Lea Hofmann lag mit 2225 Punkten auf Platz 3 der Gesamtwertung, mit 3 Pünktchen Rückstand zur Zweiten und 41 Punkten zur Führenden. Anna Ehemann stand mit 2200 Punkten auf Platz 4 und hatte ebenfalls noch Medaillenchancen. Über diese 200m Lagen gaben dann beide Schwimmerinnen nochmals alles und glänzten mit neuen Bestzeiten: Lea 2:38,33 und Anna 2:39,08. Lea Hofmann gelang damit der Sprung aufs Treppchen, sie lag am Ende mit 2758 Punkten nur 19 Punkte hinter der Siegerin und konnte sich über die Silbermedaille in der Freistilwertung freuen. Ebenso zufrieden zeigte sich Anna Ehemann über einen sehr guten 4.Platz mit 2726 Punkten, ihr fehlten am Ende lediglich 10 Punkte auf Platz 3.

Bei den 1998ern für den TSV Katzwang am Start war Caroline Reif. Sie hatte sich über die drei Einzelstrecken 100m und 200m Rücken, sowie 100m Schmetterling mit einem Platz unter den 40 Besten ihres Jahrgangs in Deutschland qualifiziert. Ein Jahrgangsfinale der besten 8, das war die Zielsetzung. Was ihr 2011 bei drei Starts nicht gelang, sollte nun in diesem Jahr umgesetzt werden. Und es gelang. Bereits am ersten Wettkampftag qualifizierte sie sich in den Vorläufen über 100m Schmetterling (1:06,16) und 200m Rücken (2:24,80) mit neuen persönlichen Bestzeiten jeweils als Sechstschnellste für das Finale. Hier konnte sie dann nochmals zulegen und erreichte in 1:05,95 Platz 6 über 100m Schmetterling. Die 200m Rücken schloss sie als 7. mit 2:26,01 ab. Angespornt von diesen Ergebnissen ging Caroline schließlich über die 100m Rücken an den Start und qualifizierte sich auch hier mit neuer Bestzeit (1:06,61) als Viertschnellste für das Finale. Diesen 4.Platz bestätigte sie dann auch im Finale wo sie ihre Zeit mit 1:05,87 nochmals toppen konnte. Gleichzeitig gelang es ihr mit diesen 100m Rückenzeiten den Vereinsrekord von Daniela Götz aus dem Jahr 2002 zu unterbieten.

Hochzufrieden mit den Leistungen seiner Aktiven zum Saisonhöhepunkt, zeigte sich Trainer Andreas Kraus, der seine Schützlinge nach diesem Wettkampf in die wohlverdienten, trainingsfreien Ferien schickte. 

 

 

 

 

 

 

   

 

 v.l.n.r. Coach Andi Kraus, Anna Ehemann, Caroline Reif, Annica Reif, Lea Hofmann

 

 

Sprintertreffen Schwabach 2012

Erfolgreicher Fischzug beim Schwabacher Goldsprinter-Pokal

Schwabach/Katzwang - 16 Schwimmer und ihre beiden Trainer Kristin Löhlein und Leon Martin, die sich beide ebenfalls erfolgreich in das nasse Element stürzten um die Konkurrenz auf die Plätze zu verweisen, nahmen am 8. Goldsprinter – Pokal in Schwabach am 23.06.2012 teil.

Geschwommen wurden von allen Teilnehmern die 50m Sprintstrecke in  allen vier Lagen: Freistil, Rücken, Brust und Schmetterling. Einige Katzwanger, wie Xaver Beck, Leon Martin, Helene und Jonathan Schall, Laura Steuerl und Francesca Westhus hatten gleich beim ersten Wettkampf so viel Gefallen gefunden aufs Siegerpodest zu steigen, dass sie auch bei den anderen 3 Disziplinen dort nicht mehr wegzukriegen waren.  Aber auch Sophie Alscher, Selina Freygang, Franziska Hann, Sophia Hoffmann, Stephanie Ludwig, Pascal Price, Julian Schwarz, Philipp Swatosch, Oliver Westhus, Anna-Sophia Wolfrum, Marie Wormser wie auch Kristin Löhlein, lieferten ausnahmslos erstaunliche persönliche Bestzeiten ab und platzierten sich hervorragend unter den Teilnehmern aus der ganzen Region.

Der Spaß war allen anzumerken, zumal auch die 4x50ml Mixed Staffeln in Freistil und Lagen sich sehr gut in Szene setzen konnte. Schwabach – wir kommen gerne zu diesem tollen Wettkampf wieder!

 

Foto:

Xaver Beck, Leon Martin, Helene und Jonathan Schall, Laura Steuerl , Francesca Westhus, Sophie Alscher, Selina Freygang, Franziska Hann, Sophia Hoffmann, Stephanie Ludwig, Pascal Price, Julian Schwarz, Philipp Swatosch, Oliver Westhus, Anna-Sophia Wolfrum, Marie Wormser und Kristin Löhlein