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Helene Schall und Franziska Weidner starteten wieder für den TSV Katzwang bei den 130. Deutschen Meisterschaften im Schwimmen in Berlin 

Drei Bronzemedaillen in der offenen Klasse gehen nach Katzwang

Katzwang/Berlin  – Auch dieses Jahr  war Berlin wieder Austragungsort der „Offenen Deutschen Meisterschaften Schwimmen“, die erstmals seit 1974 wieder als „Internationale Deutsche Meisterschaften“ ausgeschrieben waren und mit einigen ausländischen Schwimmern zunächst bei Sportlern und Zuschauern für Erstaunen sorgten. Vom 19. Bis 22. Juli 2018 bot die SSE Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark in Berlin wieder ideale Voraussetzungen  für die nationalen Schwimmwettkämpfe.

Das Katzwanger Duo Helene Schall (Jahrgang 2003) und Franziska Weidner (Jahrgang 1996), beide wieder für die SG Mittelfranken startend, ließ sich jedoch nicht beirren und lieferte wie im letzten Jahr Bestleistungen ab. Trotz der verschärften Qualifizierungskriterien für die DM waren die beiden mit mehreren Strecken am Start, galt es doch dieses Jahr nicht nur einen Platz unter den Top 100 der DSV Bestenliste zu erreichen, sondern auch noch als weitere Teilnahmebeschränkung für jede Strecke festgelegte Qualifikationszeiten nicht zu überschreiten.

Helene Schall gelang dies in diesem Jahr gleich für zwei Strecken ihrer Lieblingslage: 50m und 100m Rücken. Über die längere Distanz bestätigte die Gymnasiastin aus Katzwang in 01:06,36 Minuten nahezu ihre Meldezeit und Bestzeit von den deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Mai 2018 und erreichte damit als zweitjüngster Jahrgang in diesem Wettbewerb sogar Platz 29 in der offenen Wertung der besten deutschen Schwimmer. Über die halbe Distanz, also die 50m, verbesserte die Rückenspezialistin ihre alte Bestmarke um fast 4 Zehntel und schwamm in 30,80 Sekunden auf Rang 34. Auf beiden Strecken konnte sie sich damit unter die Top 10 der Bestenliste ihres Jahrgangs einreihen: Rang 9 über die 50m und Rang 8 über die 100m Rücken.

Franziska Weidner erreichte bei diesen Meisterschaften nicht nur zahlreiche Finalteilnahmen sondern als Highlight durfte sie gleich dreimal aufs Siegerpodest steigen: gleich am ersten Tag setzte sie mit ihren Mannschaftskolleginnen aus Erlangen ein Ausrufezeichen bei der 4 x 200m Freistilstaffel  und belegte unter  den gestarteten 19 Mannschaften etablierter deutscher Vereine den 3. Platz. In zwei ihrer Einzelrennen konnte sie sich im A-Finale gegen die deutsche Schwimmelite behaupten und musste nur jeweils 2 Konkurrentinnen an sich vorbeiziehen lassen: Über 100 Freistil verbesserte sie im Vorlauf ihre Bestzeit vom letzten Jahr um über eine Sekunde, steigerte diese im Finale nochmals und schlug schließlich sensationell in 55,49 Sekunden als Dritte an. Und auch im Rennen über 200 Lagen am letzten Wettkampftag mobilisierte die Katzwangerin, die seit 4 Jahren in USA studiert und trainiert, im Finale nochmals alle Kräfte und krönte ihre Teilnahme bei der Deutschen in einer Zeit von 2:15,95 mit der dritten Bronzemedaille.

Da die Deutschen Meisterschaften dieses Jahr im Wettkampfkalender des DSV ganz nach hinten gerutscht waren, freuen sich die beiden Katzwangerinnen nun ebenfalls auf die verdiente Sommerpause.

Die neue Saison startet wie immer im September mit den neu eingeteilten Mannschaften, sowie den Schwimmkursen für die Allerkleinsten im Katzwanger Bad.

 

 

GW